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04.03.2005
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Vorerst nur herkömmliche Akkus aus Finnland

Nokia legt Brennstoffzellen-Forschung auf Eis

Mobile Computing

Gegenüber dem Wall Street Journal bestätigte ein Nokia-Sprecher, dass das Unternehmen in Zukunft die Entwicklung der Brennstoffzellen nicht weiter vorantreiben werde. Nach Ansicht des Klassenprimus im Bereich Mobilfunk gilt es bei der Wachablösung des herkömmlichen Akkus durch Brennstoffzellen noch zuviele Probleme zu lösen.

Ein Hauptgrund für diesen Schritt dürften die Sicherheitsauflagen bei Flugreisen sein. In Flugzeugen darf das für den Betrieb der Zelle notwendige Methanol nur unter strengen Sicherheitsauflagen mitgenommen werden.

Beobachten statt selber forschen

Ganz gestorben ist der Gedanke an ein wasserstoffbetriebenes Mobiltelefon bei Nokia aber damit noch nicht. Man wolle die vielversprechende Technik in ihrer Entwicklung aber zukünftig nur beobachten, statt selbst mit zu entwickeln.

Hauptmotor in der Forschung rund um Brennstoffzellen sind ohnehin nicht die Finnen, sondern besonders japanische Unternehmen. Erst vor kurzem stellte das Telekomunikations-Unternehmen NTT einen Prototypen vor, mit dem sich bis zu neun Stunden lang telefonieren lässt.

Nokia hingegen setzt in absehbarer Zukunft auf die Weiterentwicklung bestehender Konzepte, wie etwa dem Lithium-Ionen-Akku. Für den normalen Anwender seien die Akkulaufzeiten für die meisten Anwendungen außerdem bereits schon heute ausreichend.

Autor/in: (mk)


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News Flash, am 09.01.2009 08:11

Nokia legt Brennstoffzellen-Forschung auf Eis

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