Musikanbieter hebt Gewinnprognose an

Napster: Endlich erfolgreich - mit Abo-Dienst

Nach einer langen, düsteren (Bertelsmann-)Zeit voller Pleiten, Pech und Pannen scheint für Napster endlich wieder die Sonne. Zumindest macht es den Anschein: Napster hob seine Umsatzprognose für das laufende Quartal von 14 auf 15 Millionen US-Dollar an.

Grund dafür ist laut dem Magazin Golem ein starkes Wachstum der Abonnentenzahlen des Musikdienstes in den letzten Monaten. Auch an der Börse wurden die guten Nachrichten belohnt. Napsters Aktien stiegen um satte neun Prozent.

Des einen Freud ist des anderen Leid. Nervöse Börsianer sehen in dem Wachstumn von Napster sofort eine Bedrohung für Marktführer Apple: dessen Aktien fielen gleich nach der Meldung um fünf Prozent.

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Musik im Abo = Musik mit Einschränkungen

Ob es allerdings schon so weit ist, dass Napster den iTunes Music Store vom Download-Thron stößt, darf bezweifelt werden. Sicher ist jedenfalls, dass Napsters Konzept einen Download-Dienst im Abo anzubieten aufgeht.

Für knapp 15 Dollar im Monat kann man sich so viele Songs herunterladen wie man möchte. Anhören kann man sich die Lieder dann allerdings (fast) nur auf dem PC. Lediglich ein paar wenige mobile Player unterstützen die Napster-Songs, welche übrigens mit einem Microsoft-DRM (Digital Rights Management) behaftet sind.

Dieses sorgt dann auch dafür, dass bei der Kündigung des Abos alle bis dahin heruntergeladenen Musik-Dateien nicht mehr abgespielt werden können. Will man die Songs auf CD brennen oder auf einem nicht-kompatiblen mobilen Gerät abspielen, muss dafür extra gezahlt werden.

Napsters Angebot ist derzeit nur in den USA und in Großbritannien verfügbar. Weitere Fillialen in Europa sind geplant, so dass auch deutsche User vielleicht in den Genuss des Abo-Dienstes kommen.

Weitere Informationen

Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir folgende redaktionelle Übersichten erstellt: Musikdienst und Apple iTunes.

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