Shuttle XP17 TempAR im Test: Zocken mit Stil

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Ein actionreiches Video verlangt einem Flachbildschirm in Sachen Reaktionszeit viel weniger ab als ein schneller 3D-Shooter. Deshalb kann der Shuttle XP17 TempAR auch hier die volle Punktzahl einheimsen. Das Helligkeitsproblem von Doom 3 besteht ebenfalls, zudem neigt die Bildfläche dazu, nach oben hin etwas dunkler zu werden, wenn der Sichtwinkel nicht stimmt.

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Ein Problem, für das Monitore mit TN-Panel gemeinhin bekannt sind. Zum optimalen Wert von 180 Grad fehlen im konkreten Fall immerhin 40, während andere Technologien wie PVA, MVA und (S)IPS nur einstellige Gradzahlen davon entfernt sind. Besonders lobenswert finden wir hingegen, was der XP17 TempAR von sich gibt - keinen einzigen Ton. Mit dem Ohr direkt am Gehäuse hören wir nicht einmal das leiseste Fiepen oder Pfeifen.

Fazit: Gut gerüstet zur nächsten LAN-Party

Ein Allrounder ist der Shuttle XP17 TempAR nicht. Dafür ist seine Marschroute zu eindeutig festgelegt - sie endet auf der nächsten LAN-Party. Er zählt nicht nur zu den derzeit spieletauglichsten, sondern auch zu den stabilsten und edelsten Flachbildschirmen auf dem Markt. Dank seinem integrierten Tragegriff kann er außerdem mit praktischer Veranlagung glänzen. Die Krux liegt jedoch bei Kontrast und Ergonomie.

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Nicht selten muss der Grafiktreiber konsultiert oder am Monitor nachjustiert werden. Eine hier angebrachte, hardware-seitige Verstellungmöglichkeit zum Gamma-Wert sucht man leider vergebens. Weiterhin gestaltet es sich bisweilen etwas schwierig, die optimale Standposition zu finden. Es gibt keine Höhenverstellung, außerdem kann das Display nicht nach vorne geneigt werden, da es sonst umfallen würde. Zum Glück lässt sich dem mit der passenden Wandhalterung beikommen.

Mit einem empfohlenen Verkaufspreis von 669 Euro kostet er nicht mehr als der Vorläufer TempAG mit 16 Millisekunden. Ob hochwertiges Design und neidische Blicke den für einen 17-Zöller sehr hohen Preis rechtfertigen, sollte jeder für sich selbst entscheiden. Was wir hingegen mit Sicherheit sagen können ist, dass Zocken am TFT selten stilvoller war.

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