Shuttle XP17 TempAR im Test: Zocken mit Stil

Paradedisziplin Spiele

Bildqualität

Um zu sehen, wie gut sich der 17-zöllige Shuttle in Bezug auf Farbe, Kontrast und Helligkeit schlägt, verwenden wir den MonitorTest von PassMark. Zum zuvor als noch gut eingestuften Schwarzwert gesellt sich ein einwandfreies Weiß ohne Beige- oder Gelbstich. Bei den Kontrastabstufungen fällt negativ auf, dass sie zum Teil schwer voneinander zu trennen sind und ein Wert oft dem nächsten gleicht. Selbst beim maximalen Kontrast blieb dieses Problem, allerdings weniger ausgeprägt, weiterhin bestehen.

Die Helligkeit ist vollkommen ausreichend, bietet aber kaum Spielraum nach unten oder oben. Beim Kontrast werden die Justierungen deutlicher in die Tat umgesetzt, doch alles über 60 Prozent wirkt etwas zu grell. Farblich kann ein Flachbildschirm mit TN-Panel natürlich nicht mit einem IPS- oder MVA-Modell mithalten. Unser Testkandidat stellt Buntes zwar besser dar als manch anderer Vertreter der TN-Technologie, wirkt jedoch bisweilen ein wenig matt. Bei der Interpolation, dem Runterrechnen der nativen Auflösung von 1.280 x 1.024 auf niedrigere Werte, gehört er mit zu dem Besten, was uns bisher untergekommen ist.

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Wir merken sofort, wo sich der Shuttle XP17 TempAR am wohlsten fühlt - in den düsteren Marskolonien von Doom III und post-apokalyptischen Szenarien von Half-Life 2. Die Schlierenfreiheit überzeugt selbst den röhrenverwöhnten Prüfer. Besitzern von nicht mehr ganz frischen 3D-Beschleunigern kommt hier zudem die sehr gute Interpolation entgegen. So büßen die getesteten Spieletitel mit 1.024 x 768 Bildpunkten kaum etwas von ihrer grafischen Pracht ein.

Damit uns bei Doom III keine dunklen Details entgehen, müssen wir den Kontrast voll aufdrehen - und, um die Augen zu schonen, bei der Rückkehr auf den Windows-Desktop wieder auf den halben Wert zurückschrauben. Der Unterschied zu einem langsameren Display mit 12 Millisekunden wird für das geübte Auge bei Dawn of War und Need for Speed Underground 2 noch deutlicher. Eine leichte Bewegungsunschärfe ist zwar noch erkennbar, aber nur in relativ geringen Maßen.

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