Flachbildschirm mit 8 ms in Glas und Aluminium
Shuttle XP17 TempAR im Test: Zocken mit Stil
Monitore
Selten war er es stilvoller, auf dem Flachbildschirm zu spielen - acht Millisekunden Reaktionszeit, gebettet in gehärtetes Glas und Aluminium. Shuttles dritte Generation des XP17 ist stabiler geworden und reiht sich nahtlos in die Riege der derzeit schnellsten TFT-Monitore ein. Optisch will man den XP17 TempAR nach wie vor neben einem Mini-PC aus eigener Herstellung sehen.
Was den Marketingstrategen von Shuttle sehr gut in den Kram passen würde, muss nicht unbedingt sein. Deshalb leistet uns im weiteren Testverlauf auch ein klobiger Midi-Tower Gesellschaft, der zumindest farblich neben dem schwarzen XP17 TempAR bestehen kann. Als visuelles Hilfsmittel dient eine Grafikkarte mit Nvidia GeForce 6600 von Gigabyte.
Déjà-vu: Ein Hauch von Apple
Dank Tragegriff ist der 17-Zöller schnell von Pappe und Plastik befreit, um sich in seiner vollen Pracht zu präsentieren. Eine Schönheit ist er allemal. Diese ist hier jedoch keineswegs filigraner, sondern vielmehr robuster Natur - denn sie wirkt so, als ob sie selbst einen Sturz aus zwei Metern Höhe schadlos überstehen könnte. Wir widerstehen der Versuchung und sehen uns den XP17 TempAR einmal genauer an.
Shuttle XP17 TempAR
Für Großbildansicht auf ein Bild klicken.Déjà-vu: Schwer kann man sich des Eindrucks erwehren, etwas ähnliches schon einmal gesehen zu haben. Puristische Linienführung und eher simples als kompliziertes Design hat es in ähnlicher Form auch schon von Apple gegeben. Begeisterte Mac-Anhänger würden aller Wahrscheinlichkeit nach jedoch die silberne Variante der schwarzen vorziehen.
Spieglein, Spieglein...
Durch die gehärtete Glasplatte bleiben Spiegelungen auf der Bildfläche leider nicht aus. Sie entsprechen in etwa denen eines Röhrenbildschirms. Vergleicht man den XP17 TempAR hingegen mit anderen Hochglanzmonitoren wie beispielsweise dem von netzwelt.de getesteten Sony SDM-HS94P, so fallen diese allerdings weniger stark ins Gewicht auf. Als viel störender entpuppt sich der breite, tiefschwarze Rand, der den Betrachter stets unfreiwillig über das Geschehen hinter seinem Rücken unterrichtet.
Zudem lässt er das auf dem Monitor dargestellte Schwarz immer etwas heller erscheinen, als es in Wirklichkeit ist. Für sich betrachtet, was sich im konkreten Fall gar nicht so einfach gestaltet, fällt der Schwarzwert für den eines TN-Panels jedoch noch gut aus. Die Ausleuchtung kann sich ebenfalls sehen lassen, sie lässt nur in der unteren rechten Ecke kaum sichtbar nach. Ohne Tageslicht wirkt das Schwarz jedoch einen Tick verwaschener. Dafür stoßen wir selbst nach akribischer Suche auf keinen einzigen Pixelfehler.
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