Dialer: Strengere Regeln gegen Dialer-Schmutz

Neue Richtlinien

Das neue Fenster mit der "JA"-Bestätigung soll nun Abhilfe schaffen. Die RegTP hat offensichtlich begriffen, das unklare Bestimmungen Missbrauch nach sich ziehen können. Und hat deshalb klare Richtlinien geschaffen: Schwarze Schrift auf weißem Grund, gut lesbar für den Anwender, sollen dort die genauen Kosten des Dialers vermerkt sein.

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Zudem sollen Hinweise wie "Dieser Dialer ist kostenlos" verschwinden. Zwar ist das Dialerprogramm an sich kostenlos, doch sobald er sich einwählt, wird es eben teuer. Die Suggestion der Kostenfreiheit soll verboten werden, ebenso andere irreführende Bezeichnungen, beispielsweise "kostenloses Zugangstool" oder "Keine weiteren Kosten".

Nie wieder Spass mit teuren Dialern?

Selbstlöschende Dialer werden mit den Änderungen in den Regelungen der RegTP ebenfalls verboten. Diese Sonderform der Dialer löscht sich nach einer teuren Einwahl selbstständig wieder vom Rechner. Opfer dieser hinterlistigen Strategie konnten bis dato nicht beweisen, dass sie tatsächlich auf einen bösartigen Dialer hereingefallen waren. Der Anbieter, eigentlich in der Beweispflicht, konnte den schwarzen Peter dem Kunden zuschieben.

Mit dem Inkrafttreten der neuen Regeln am 17. März haben die Dialer-Anbieter drei Monate Zeit, sich anzupassen. Neue Dialer müssen ab dem Veröffentlichungsdatum der Verfügung konform sein, ältere Dialer haben eine Übergangsfrist von drei Monaten. Dann, so hofft die Behörde, ist es endlich vorbei mit dem Dialer-Spuk. Doch Vorsicht: Dialer-Anbieter sind kreativ.