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03.03.2005
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Monitor erzeugt dreidimensionale Bilder in hochauflösender Qualität

CeBIT: Fraunhofer Institut präsentiert 3D-Display Free2C

Monitore

Virtual Reality leicht gemacht: Forscher des Fraunhofer Instituts für Nachrichtentechnik (Heinrich-Hertz-Institut) haben ein Display entwickelt, dass dreidimensionale Bilder erzeugt, die ohne Spezial-Brille oder Datenhelm betrachtet werden können. Auf der Computermesse CeBIT wird das 3D-Display Free2C der Öffentlichkeit präsentiert und kann dort auch getestet werden.

Der Bildschirm mit den Namen Free2C zeigt alle Objekte - egal ob Menschen oder Gegenstände - dreidimensional in hochauflösender Qualität. Die erzeugten Modelle schweben dabei ähnlich wie ein Hologramm frei vor dem Monitor.

Ausgefeilte Technologie ermöglicht 3D-Effekt

Damit auf dem zweidimensionalen Display aber überhaupt ein räumlicher Eindruck entsteht, ist eine ausgefeilte Technologie notwendig: Eine spezielle Software erzeugt von jedem Objekt zwei unterschiedliche Bilder - eines für das rechte und eines für das linke Auge. Diese Bilder werden dann in feine senkrechte Streifen unterteilt und abwechselnd nebeneinander angeordnet.



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Jetzt kommt eine Spezial-Linse vor dem Display zum Einsatz: Sie sorgt dafür, dass die Bildinformationen optisch richtig adressiert werden. Dazu bricht die gekrümmte Linsenoberfläche das Licht des Bildschirms in zwei Richtungen. Die für das rechte Auge bestimmten Strahlen werden so leicht nach rechts verschoben, die für das linke Auge leicht nach links.

3D-Bilder aus jedem Blickwinkel

Damit der Betrachter auch immer die richtigen Bilder für das jeweilige Auge erhält, erfasst eine Kamera am Monitor fortwährend die Position des Kopfes. Bewegt sich der Nutzer, werden die Bildstreifen automatisch versetzt und an den veränderten Blickwinkel angepasst.

Die Einsatzmöglichkeiten für solch ein Display sind vielfältig, aber vor allem für Konstrukteure wird die Arbeit immens erleichtert: Entwurf und Gestaltung erfolgen zwar nach wie vor zweidimensional, aber auf Knopfdruck wird das Bauteil - egal ob Auto, Flugzeug oder Haus - in 3D angezeigt. So wird die Beurteilung der bisher geleisteten Arbeit einfacher.

Free2C auf der CeBIT

Wie die 3D-Bilder auf dem Free2C-Display aussehen, können Besucher der CeBIT live vor Ort testen: Am Stand des Fraunhofer Instituts ist eine Stereokamera installiert, die gemachte Aufnahmen direkt an das Display weiterleitet und die Bilder dort in Farbe und 3D erzeugt.

Autor/in: (mv)


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News Flash, am 09.01.2009 07:47

CeBIT: Fraunhofer Institut präsentiert 3D-Display Free2C

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