Adapter macht analoge Telefone VoIP-fähig
CeBIT: Netgear macht bei VoIP-Hardware mit
Wer Voice-over-IP ernsthaft nutzen möchte, kommt um einen Hardwarekauf nicht herum. Verschiedene Geräte kommen in Frage, entweder IP-Telefone, beispielsweise von Grandstream, oder Zyxel oder Siemens, VoIP-Router wie von AVM oder Siemens, oder Adapter, wie von Grandstream oder - ganz neu - eben von Netgear.
Der Netgear-VoIP-Adapter hört auf den nichtssagenden Namen TA612V, TA könnte man aber als "Telefon-Adapter" verstehen. Auf der Rückseite des Gehäuses im typischen Netgear-Design befinden sich zwei Anschlüsse für analoge Telefone sowie jeweils ein 100-MBit-Ethernet-Port für die Verbindung ins Internet und zum Netzwerk.
Kleiner Router
Der TA612V kann damit entweder direkt am Modem oder hinter einem Router betrieben werden. Dabei unterstützt er den VoIP-Standard SIP, den alle deutschen Anbieter verwenden. Außerdem liefert Netgear eine Firewall für den Betrieb direkt hinter dem Modem mit.
Ab Mitte März soll der TA612V für 99 Euro erhältlich sein. Wer den Router über den VoIP-Anbieter Sipgate bezieht und sich dort anmeldet, erhält einmalig 333 Freiminuten ins Deutsche Festnetz. Zur CeBIT plant Netgear außerdem die Vorstellung eines WLAN-VoIP-Routers, wohl ähnlich dem Siemens Gigaset SX541.
Zumindest auf dem Papier macht der Netgear TA612V einen besseren Eindruck als der von netzwelt.de getestete Grandstream-Adapter. Dieser wirkte wenig ausgereift; außerdem ließ sich nur ein Telefon anschließen. Außerdem kosten beide Geräte dasselbe.
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Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir folgende redaktionelle Übersichten erstellt: Internettelefonie und Firewall.
