Im Test: World of Warcraft (mit Gewinnspiel)
Aller Anfang ist leicht
In welcher Region der Spieler das Licht dieser Welt erblickt, hängt von der Wahl der Rasse ab. Trolle und Orks starten in ein karges Tal der Prüfungen; Untote feiern den zusammengelegten Geburts- und Todestag in einem zombieverseuchten Dorf; Gnome und Zwerge wittern in den heimatlichen Bergen trotz Kleinwuchs Höhenluft. Ganz gleich, auf welche Rasse die Wahl fällt: In "World of Warcraft" ist aller Anfang leicht. Die ersten Erfahrungspunkte sind dank des prall gefüllten Questbuchs rasch eingefahren.
Vor allem in den ersten Stunden stößt man auf zahlreiche Nichtspielercharaktere, die allesamt Wünsche und Probleme haben. Ihretwegen soll der Spieler zumeist Wildtiere und Monster erledigen. Ein lohnendes Geschäft, da neben den Erfahrungspunkten für erfüllte Aufgaben und gewonnene Kämpfe auch zahlreiche Beutestücke winken. So gewonnene Rüstungsteile, Waffen, Trophäen und Bedarfsgüter werden bei den zahlreich vertretenen Händlern entweder zu Geld gemacht oder gegen Objekte aus dem Inventar eines interessierten Spielers getauscht. Neben Banken, die zum Auslagern von Gegenständen dienen, stellen auch Auktionshäuser eine Alternative zur Platzgewinnung im virtuellen Ränzel dar.
Auch Einzelgänger kommen zurecht
In "World of Warcarft" stehen dem Spieler neun Klassen zur Wahl: Schurke, Krieger, Jäger, Druide, Magier, Hexenmeister, Paladin, Priester und Schamane. Wenn die Laufwege länger werden, die Gegner stärker und die Aufgaben schwieriger, zeigt sich, ob die Wahl der Charakterklasse die richtige war. Denn anders als bei herkömmlichen Rollenspielen verursachen Krieger nicht den größten Schaden, sie stecken lediglich die meisten Treffer weg. Magier richten hingegen über große Entfernung enorme Schäden an, müssen in Sachen Rüstung aber mit lausigem Stoff vorlieb nehmen.
World of Warcraft
Wer über das nötige Kleingeld verfügt, reist per Greif. Mit Schiffen und Zeppelinen gehts langsamer voran, aber billiger
