Asus V6800V im Test: Leichtes Centrino-Notebook, edel verpackt
Akkulaufzeit
Nur marginaler Vorsprung auf ATi Mobility Radeon 9700
Wenn es um dreidimensionale Spielereien geht, beschleunigt ATis Mobility Radeon X600 nur marginal schneller als eine Mobility Radeon 9700. In rein visueller Hinsicht kann man sich den Umstieg also getrost sparen. Bei der Timedemo 1 von Doom 3 erreicht das vorliegende Notebook in der Einstellung "High Quality" mit 800 x 600 Punkten eine mittlere Rate von 26,2 Bildern pro Sekunde.
Dawn of War bleibt mit 1.024 x 768 Pixeln zwar einigermaßen spielbar, hängt jedoch gelegentlich. Abhilfe schafft nur das Absenken der Detailstufe. Richtig flott geht es hingegen bei Need for Speed Underground 2 zu - Geschwindigkeitsgefühl und Ruckelfreiheit bleiben selbst bei 1.024 x 768 Punkten und aktivierter Kantenglättung noch erhalten. Schlieren sind bei den letztgenannten Titeln besonders deutlich zu sehen. Diese wirken jedoch weniger störend, als auf größeren Displays der Fall.
Nach dem Ziehen des Netzsteckers schaltet das Notebook automatisch in den "E-Mail/Office"-Modus. Weitere Eingriffe sind nicht nötig, Leistung und Bildschirmhelligkeit stimmen auf Anhieb. Um eine alltägliche Situationen zu simulieren, lassen wir die Band "3 Doors Down" auf Endlosschleife rocken. Nach ziemlich genau drei Stunden geht den Musikern die Puste aus. Mit einem anderen Akku als dem mitgelieferten seien laut Asus sogar zwei Stunden mehr möglich.
Das meint netzwelt.de:
Unserer Meinung nach lohnt sich die 1.899 Euro teure Investition: zum einen machen edle Materialien, hochwertige Verarbeitung sowie ein sehr gutes Display das Asus V6800V zu einem Magnet für neidische Blicke. Zum anderen bringt es trotz hoher Rechenleistung und akzeptabler Akkulaufzeit ein geringes Gewicht von nur 2,6 Kilogramm auf die Waage.
Ein nicht ganz unwichtiger Schwachpunkt des Notebooks liegt jedoch beim dauerdrehenden Lüfter. Schöner wäre eine Möglichkeit, ihn völlig zum Stillstand und Schweigen zu bringen. Hier bleibt bloß zu hoffen, dass einen die Macht der Gewohnheit oder eine entsprechende Steuersoftware das einzige Manko wieder vergessen lässt. Fazit: Edler Allrounder mit Understatement und kleiner Schwäche.
