Asus V6800V im Test: Leichtes Centrino-Notebook, edel verpackt

Suche nach dem Einschaltknopf

Wohin man auch sieht, hinterlässt die Verarbeitung einen überaus hochwertigen Eindruck. Im Umfeld der großen Tastatur dominiert gebürstetes Aluminium, das selbst vor dem Touchpad nicht Halt macht. Der höhere Widerstand im Gegensatz zu anderen Maus-Alternativen kommt dabei einer präziseren Bedienung mit dem Zeigefinger entgegen. Viel besser eignet sich jedoch die mitgelieferte, optische USB-Maus, Logitechs "MouseMan Traveler", zur händischen Steuerung. Dank ihrem schlichten Aufbau mit einem in Form gebogenen Blech stellt sie eine optisch durchaus passende Ergänzung dar.

Wer sein Auge nur flüchtig über's Notebook schweifen lässt, kann den Einschaltknopf sehr schnell übersehen. Wie die Schalter für die Stromspar-Modi der PowerGear4-Software sowie Startseite, Bluetooth, Wireless LAN und Touchpad, findet sich dieser in einer schmalen Leiste oberhalb des Tastenfelds. Links neben dem Starter informieren blaue Leuchtdioden über den aktuellen Status des mobilen Rechners. Die schwarzen Symbole sehen gut aus auf dem ohnehin schon dunklen Aluminiumgehäuse - sofern man sie denn findet. Denn das kann sich je nach Lichteinfall ein wenig schwierig gestalten. Hier hilft auf längere Sicht nur das Auswendiglernen.

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Logitech MouseMan Traveler - Die Maus zum Notebook
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Die Maus zum Notebook


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Weitere fünf, ebenfalls blau leuchtende Statusmelder sind unauffällig links unten am Gehäuserand integriert. Dort erkannt man unter anderem, ob man versehentlich einen anderen als den ursprünglich anvisierten Knopf gedrückt hat. Aus dem dort platzierten Lautsprecher sollte leider nur dünner Sound dringen, der beim Drehen am Lautstärkeregler zunehmend heiserer klingt. Nichts Neues für die Ohren eines Notebook-Testers. Augen und Ohren aufsperren, heißt es hingegen nach dem Betätigen des zuvor vermisst gemeldeten Power-Schalters.

Reflexionsfreier Augenschmaus mit unliebsamer Begleiterscheinung

Nach etwa 40 Sekunden zeigt das Asus V6800V die wohlbekannte Oberfläche von Windows XP. Die native Auflösung des 15-Zoll-Displays garantiert selbst auf eine Entfernung von einem Meter noch eine gute Lesbarkeit - die Schrift wirkt weder zu winzig, noch zu groß geraten. Im Hause Asus scheint man dieses Mal seine ergonomischen Hausaufgaben gemacht zu haben. Ganz im Gegensatz zum W5600A sind Spiegelungen selbst in Fensternähe nicht auszumachen. Im Vergleich zu einem alleinstehenden Flachbildschirm fallen die möglichen Blickwinkel gewohnheitsgemäß niedriger aus. Im Notebook-Segment können diese hier jedoch in der oberen Mittelklasse bis mittelmäßigen Oberklasse angesiedelt werden.

Ein unangenehmer Nebeneffekt stellt sich jedoch außerhalb der Bildfläche ein: der Lüfter dreht stets fleißig seine Runden, je nach Belastung mehr oder weniger lautstark. Zur Verteidigung lässt sich zwar anführen, dass dieser zur leiseren Sorte gehört, doch schließlich gibt es viele andere Notebooks, die im Normalbetrieb völlig ohne aktive Belüftung auskommen. Unter Volllast, wie beispielsweise im Spiel oder der folgenden Leistungsmessung, kann die entstehende Geräuschkulisse je nach Gehör schon unangenehme Formen annehmen. Wenn möglich, sollten die Klänge zum Übertönen dabei nicht aus dem eingebauten Lautsprecher kommen.