Miese Firmware zieht ansonsten brauchbares Gerät runter
Im Test: DSL-Router All1681 von Allnet
Netzwerk
Ein Router, der Alles kann: Ethernet, Homeplug und WLAN. Das klingt zumindest vielversprechend. Doch um die Alltagstauglichkeit des im Januar erschienenen Routers ist es nicht so gut bestellt, wie es für Allnet-Kunden wünschenswert wäre - noch nicht.
Technisch scheint der All1681 durchweg brauchbar, auch wenn es kleinere Mankos gibt. Was Dokumentation und Geräte-Software betrifft, muss sich Allnet noch ins Zeug legen, damit der Multifunktions-Router unter die Topseller aufsteigen kann - ein gründliches Firmware-Update könnte wahre Wunder vollbringen. Mit der im Test verwendeten Version 1.3.1 bleibt dem Verfasser dieser Zeilen nichts anderes übrig, als von einem Kauf vorläufig abzuraten.
Ausgepackt
Im Karton mit der vollen Gerätebezeichnung "All1681 Wireless 802.11g Powerline Router" liegt ganz oben ein Gerät in weißem Plastikgehäuse und mit blauem Aufkleber an der Vorderseite. Hinter dem Aufkleber verbergen sich acht Status-LEDs in einer Lochmaske, die Platz für etliche weitere LEDs ließe. An der Rückseite des Routers finden sich vier Ethernet-Anschlüsse, ein WAN-Port zum Anschluss an das Modem, eine Reset-Taste, die WLAN-Antenne und der Stromanschluss.
Der sieht überraschend gut aus: Beziehen sämtliche Router ihre Energie über einen unförmigen Monster-Stecker, kommt der All1681 dank integriertem Netzteil mit einem flachen Euro-Stecker aus. Aber Vorsicht: Bei stärkerem Druck klappt die Buchse am Gerät nach innen weg. Weiterhin erfährt der Nutzer nirgends, welche Energiemengen das Gerät konsumiert. Vergeblich ist auch die Suche nach einem Netzschalter.
Handbuch und CD für die Katz
Im Lieferumfang des All1681 sind zwei Ethernet-Kabel sowie das Stromversorgungskabel enthalten. Der beiliegende "Schnell Installation Führer" beschreibt ein paar Windows-Einstellungen und hört mit der Passworteingabe des browser-basierenden Konfigurationsmenüs auf. Tolle Hilfe, denn hier ist doch noch lange nicht Schluss.
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