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Internet & Netzwelt: Das Hyperword folgt dem Hypertext
Das Surfen im Internet zu erleichern, hat sich das Liquid Information Research Project der Universität London auf die Fahnen geschrieben. Das alte Hypertext-Konzept reiche nicht mehr aus, um an brauchbare Informationen zu gelangen. Hyperwords sollen nun einen Text mit zusätzlichem Inhalt anreichern.

Fährt der User mit dem Mauszeiger über eines dieser Hyperwörter, öffnet sich ähnlich einem PopUp eine kleine Box, in der weitere Informationen enthalten sind. Dabei kann es sich um eine Art Glossar handeln, wo nur Text enthalten ist, aber auch um ein komplettes Kontextmenü. Auf diese Weise kann ein Link auch auf mehrere Quellen verweisen.
Die Werbung nutzt es bereits
In ein solches Kontextmenü werden in den meisten Fällen Standard-Elemente wie die Suche nach diesem Begriff bei Google und bei Wikipedia oder eine Übersetzungshilfe eingebaut werden. Der User kann dann den für ihn geeigneten Link auswählen. Auf ihrer Website zeigen die englischen Forscher das Liquid Web an den Beispielseiten BBC und CNN, allerdings in einer langsamen Version.
Nach dem Willen der Entwickler sollen die Hyperwords zu einem neuen Internetstandard werden. Ob allerdings viele Webmaster bereits sind, ihre Seiten auf die neue Technik umzustellen, ist unwahrscheinlich. Immerhin verlangen Hyperwords einen höheren Plegeaufwand.
Ganz so neu ist die Idee der Hyperwords aber auch gar nicht. Glossarfunktionen haben einige Websites schon seit Jahren, und auch die Werbung hat kleine Boxen mit Werbelinks für sich entdeckt. Den Websitebetreibern bringt dies zwar Geld, die User jedoch sind meist alles andere als begeistert.
