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22.02.2005
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NTT will Human Area Network bis 2006 zur Serienreife bringen

Daten durch Mark und Bein - die Haut als Netzwerk

Netzwerk

Durch bloßes Händeschütteln werden Daten ausgetauscht. Steht man an der Ampel werden Informationen zum Wetter über die Schuhe, entlang der Beine, bis zum Organizer in der Hemdtasche übertragen. Dies alles ist bereits heute möglich. Das japanische Unternehmen NTT hat den Prototypen eines menschlichen Netzwerkes vorgestellt, welches Daten über die Haut übertragen kann.

Das "Human Area Network" bedient sich dabei schwacher Stromimpulse die nahezu unbemerkt am menschlichen Körper entlangwandern. Spezielle Empfänger können dann die Signale empfangen und auslesen.

Der Prototyp jagt die Daten bereits mit einer Geschwindigkeit von bis zu zehn Megabit in der Sekunde durch Mark und Bein. Im Vergleich zu den immer beliebter werdenen Funk-Standards Bluetooth und WLAN, liegen die Vorteile von "HAN" besonders in der Einfachheit und in der Geschwindigkeit der Daten-Kommunikation.

Vorteile gegenüber WLAN und Bluetooth

Bei den drahtlosen Funknetzwerken besteht das Problem, dass je mehr Sender aktiv sind, desto langsamer und komplizierter gestaltet sich der Datenaustausch. Zudem fallen Konfigurations- und Einstellungsarbeiten bei den neuen Netzwerken weg. Man benötigt keine Passwörter und keine Frequenzsuche mehr. Der Informations-Austausch erfolgt somit völlig intuitiv.

Aufgrund dieser Eigenschaften strebt NTT mit dem System auch einen kommerziellen Durchbruch an. Bevor es aber zur geplanten Serienreife im nächsten Jahr kommen soll, muss noch eine Test-Phase durchlaufen werden.

Autor/in: (mk)


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News Flash, am 09.01.2009 08:13

Daten durch Mark und Bein - die Haut als Netzwerk

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