Akkus warten weiterhin auf Ablösung
Mobile Computing: Doch keine Brennstoffzellen in diesem Jahr?
Zahlreiche Hersteller versprachen den Durchbruch der Brennstoffzellen-Technologie für dieses Jahr. Doch an eine Ablösung für kurzatmigen Notebook-Akkus ist vorerst wohl noch nicht zu denken. Noch gilt es viele Stolpersteine auf dem Weg zur Wachablösung der Akkus aus dem Weg zu räumen. Das berichtet das Magazin "futerzone.at".
So hapert es bislang noch an den Rahmenbedingungen für die Energieversorger auf Methanol-Basis. Neben technischen Grenzen wie etwa der Baugröße, verhindern vor allem die vielen gesetzlichen Bestimmungen einen durchschlagenden Erfolg von Brennstoffzellen.
Über den Wolken bereitet Methanol noch Kopfschmerzen
In vielen Ländern steht der Brennstoff Methanol auf der Liste der potentiell gefährlichen Stoffe. Und auch Fluglinien weigern sich bislang entsprechende Regelungen zur Mitnahme von mit Brennstoffzellen ausgerüsteten Geräten zu verabschieden.
Davon mal abgesehen entwickeln sich herkömmliche Akkus permanent weiter. Etwa zehn Prozent mehr Leistung quetschen die Entwickler jährlich aus den Energiespendern raus. Dazu verbrauchen elektronische Geräte trotz höher Funktionsvielfalt immer weniger Strom.
Die Suche nach der Killerapplikation
Um Brennstoffzellen salonfähig zu machen, wollen die Entwickler jetzt das Pferd wechseln und versuchen, neue Anwendungsbereiche für die Technik zu erschließen. Eine "Killerapplikation" würde die Brennstoffzellen enorm puschen, die Akzeptanz würde steigen. Mit multibegabten Mobiltelefonen könnte man hier relativ schnell fündig werden. Im Gegensatz zum immer stromknausrigeren Notebook, wächst der Energiebedarf bei Handys stetig. Zusatzfunktionen wie MP3-Player und Fernsehen benötigen immer größer werdene Akkus.
Hersteller wie Toshiba und Fujitsu haben bereits erste Mobiltelefone mit einer Stromversorgung durch eine Brennstoffzelle angekündigt.
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