Im Test: Lederlenkrad mit Force Feedback von Speed-Link
Mit der S-Klasse über den
Hockenheimring
Das mehr auf die Simulation realer Bedingungen bedachte World Racing scheint sich mit dem USB Leather Force Feedback Steering Wheel in ein völlig neues Spiel zu verwandeln. Vorbei die Zeiten, als man die Entwickler der ungewohnten Steuerung wegen zum Teufel wünschte - mit dem Lenkrad in der Hand ergibt sie auf einmal Sinn. Besonders gut gelingt das Steuern aus der Cockpit-Perspektive.
Am besten sind hier die Rückmeldungen beim Einlenken gelungen, von der Straße merkt man jedoch nur wenig. Stöße sowie die Beschaffenheit des Untergrunds werden deutlich schwächer an den Fahrer weitergegeben, als es bei Need for Speed Underground 2 der Fall ist. Eine Möglichkeit zum manuellen Nachjustieren fehlt unglücklicherweise. Geht es mit dem Jeep ins Gelände, kommt trotz weniger rabiater Rückmeldungen Freude auf.
Auf der Zielgeraden
Mit einem akzeptablen Preis von 64,99 Euro hat das USB Leather Force Feedback Steering Wheel von Speed-Link das Zeug dazu, so manchen Freizeitrennfahrer glücklich zu machen. Ein mit echtem Leder ummanteltes Lenkrad ist für diese Preisklasse eher Ausnahme als Regel. Mit etwas handwerklichem Geschick lässt ich allerdings auch ein billigeres Exemplar entsprechend aufwerten.
Weiterhin glänzt das Lenkrad mit guter Verarbeitung und starken Force-Feedback-Effekten. Die etwas billig aussehenden Pedale trüben den positiven Eindruck jedoch mit unschönen Quietschgeräuschen. Doch glücklicherweise verschwinden diese ohnehin unter der Schreibtischplatte und fallen dort nicht mehr allzu negativ ins Gewicht. Unser Fazit: Preiswertes Fahrvergnügen mit luxuriöser Note.
Links zum Thema
- Kurztest: Need for Speed Underground 2
- Rennspiele bald nur noch ab 16 Jahren
- Competition Pro im Test: Joystick für C64- und Amiga-Fans
- Speed-Link
- Test: World Racing 2
