In Kooperation mit eBay

Internet & Netzwelt: Briefmarken zum Selberdrucken bei der Post

Eines Tages werde ich meinen Schreibtisch nicht mehr verlassen müssen: Der Freundin kurz mit dem Datenhandschuh durch das Haar streichen, ein Kurzbesuch beim Arzt per Webcam, eine Pizza bestellen und meine Büroarbeit erledigen. Noch ist es nicht so weit, aber immerhin kann man jetzt Briefmarken über das Internet selber ausdrucken - zunächst aber nur bei eBay-Transaktionen.

Immer noch bei eBay: - Datum und Papierformat müssen hier angegeben werden.
Datum und Papierformat müssen hier angegeben werden.

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Nie mehr sinnlose Briefmarken?
  2. 2Exklusiv für eBay-Kunden
  3. 3Genauso viel Papierkram wie früher auf dem Postamt?
  4. 4Einiges bleibt unklar
  5. 5Bald zugänglich für alle?

Das Ausdrucken von Briefmarken an sich ist dagegen schon fast ein alter Hut: Bereits seit drei Jahren bietet die Post ihre "Stampit"-Software an, mit der man sich Briefmarken drucken konnte. Das war jedoch relativ umständlich und hat sich nur bei kleineren Unternehmen durchgesetzt.

Nie mehr sinnlose Briefmarken?

Vollmundig verspricht die Post einen tollen Service - die Grundidee ist ja auch nicht schlecht: Wenn man dringend Briefmarken braucht, ist meistens keine Postfiliale in der Nähe. Und wenn der Kauf am Automaten nicht mangels Kleingeld gänzlich scheitert, so bekommt man zumindest das Wechselgeld in Briefmarken - was aber soll ich mit einer 16-Cent-Briefmarke anfangen?

stampitweb

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Immer noch bei eBay: - Datum und Papierformat müssen hier angegeben werden.
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Datum und Papierformat müssen hier angegeben werden.

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eBay: - Nach der Auswahl der richtigen Größe und des passenden Gewichts steht \"Stampit Web\" zur Verfügung.
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Nach der Auswahl der richtigen Größe und des passenden Gewichts steht \"Stampit Web\" zur Verfügung.

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Bei der Post: - Mit fünf Euro Guthaben kanns losgehen
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Mit fünf Euro Guthaben kanns losgehen

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Im Adobe Reader: - So sehen die Adressetiketten mit den Marken aus.
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So sehen die Adressetiketten mit den Marken aus.


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Da hört sich die Post-Offerte gar nicht schlecht an: Ins Internet gehen, Konto aufladen, Marke auswählen, ausdrucken, aufkleben, fertig. Außer einem Rechner, Internetzugang und dem Adobe-Reader ab Version 6.0.2 und natürlich einem Drucker braucht man nichts - wenns denn so einfach wäre.

Exklusiv für eBay-Kunden

Denn zunächst bietet die Post ihren "Stampit Web"-Service nur in Kooperation mit eBay an. Es können auch nur eBay-Transaktionen mit einer Web-Briefmarke beklebt werden. Ironischerweise können aber keine Pakete fankiert werden, und gerade bei eBay verschickt man ja gerne mal eins. Aber immerhin kostet die Anmeldung über eBay momentan noch nichts, und die Tarife sind mit den normalen identisch.

Dann probieren wir das doch einfach mal aus. Zufällig fliegt in "Mein eBay" noch eine alte, längst abgeschlossene Transaktion rum. Der Status steht aber immernoch auf "nicht bezahlt". Also los, Versand auswählen und losfankieren...

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