Jahresbericht 2004 vorgestellt

RegTP über DSL: Alles paletti

Da klopft sich RegTP-Chef Mathias Kurth auf die eigene Schulter: Gut gemacht. Mit dem deutschen Markt für Breitband-Internetzugänge sei alles in Ordnung - so der Tenor des gestern vorgestellten Jahresberichts 2004 der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP).

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Kurth spricht nur über die Erfolge
  2. 2Die Telekom verdient am Erfolg der Konkurrenz mit
  3. 3Konkurrenz fordert bessere Preise

Die Zahlen sind in der Tat beeindruckend: Die Konkurrenz habe der Telekom im vergangenen Jahr ordentlich Marktanteile abgejagt. "Von fast sieben Millionen Breitbandanschlüssen in Deutschland wurden Ende des letzten Jahres 20 Prozent von Wettbewerbsunternehmen betrieben. Im Vorjahr betrug dieser Anteil noch 11 Prozent und hat sich innerhalb eines Jahres somit fast verdoppelt", so Kurth.

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Kurth spricht nur über die Erfolge

Und weiter: "Im Neukundengeschäft bei Breitbandanschlüssen haben die Wettbewerbsunternehmen schon 33 Prozent Marktanteil erreicht und diese Tendenz hat sich zum Jahresende durch attraktive Angebote und das Resale-Modell der Deutschen Telekom AG verstärkt." In einigen Städten liege der Anteil der Telekomkonkurrenz schon bei 50 Prozent.

Noch rosiger sieht es aus, wenn man nicht die Betreiber des DSL-Anschlusses, sondern die Anbieter der DSL-Tarife betrachtet, denn immerhin kann man einen T-DSL-Anschluss des Marktführers mit dem Tarif eines alternativen Providers kombinieren.

RegTP-Chef Kurth: "Bei den Internetzugangsdiensten mit breitbandigen Übertragungsraten beträgt der Anteil der Wettbewerber bundesweit schon 35 Prozent gegenüber 65 Prozent des DT AG Konzerns. Hier fand eine Steigerung von neun Prozentpunkten allein im vergangenen Jahr statt."

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