Klein, aber fein: Subnotebook Asus W5600A im Test
Akkulaufzeit
Für einen integrierten Grafikchipsatz geht der Intel 915GM relativ flott zu Werke, kommt aber bei Weitem nicht an das Beschleunigungsvermögen der ATi- und Nvidia-Modelle heran. Von aktuellen Titeln wie Doom 3 und Half-Life 2 müssen wir deshalb abraten, weil diese selbst auf niedrigen Qualitätseinstellungen schlichtweg unspielbar sind. Besser laufen hingegen Spiele älteren Datums wie Quake 3, Unreal sowie das erste Half-Life. Positiv: Schlieren erspart uns das Display selbst bei schnellen Benchmark-Szenen.
Der Akku liegt in den letzten Zügen und auch unser Test neigt sich seinem Ende zu. Trotz Asus' Stromspar-Software Power4 Gear hält das W5600A nur knapp drei Stunden ohne größere Belastungen durch. Dabei beließen wir es auf dem genügsamsten Modus "Battery Saving", der automatisch nach dem Ziehen des Netzsteckers in Kraft trat.
Allerdings mussten wird die Helligkeit mit der entsprechenden Tastenkombination auf einen etwas augenschonenderen Wert erhöhen, was natürlich zu Lasten der Laufzeit ging. Vom Akku, dem Asus eine Laufzeit von acht Stunden zuspricht, wissen wir nur, dass er wohl nicht im Lieferumfang enthalten ist.
Fazit
Das hier vorgestellte Asus W5600A hat für nicht ganz billige 2.299 Euro alles, was ein portabler Rechner braucht. Beim alltäglichen Umgang mit dem schicken Subnotebook steht mehr als genug Leistung zur Verfügung. Zum Spielen ist es jedoch nicht ausgelegt und deshalb nur beschränkt geeignet. Die sehr gute Bildqualität des Displays geht allerdings mit einem gewissen Schminkspiegel-Effekt einher und ist stark vom jeweiligen Sichtwinkel abhängig.
Zu Gunsten einer längeren Laufzeit hätte es jedoch auch ein weniger hochgezüchteter Prozessor getan. Für das großzügige Leistungsangebot geht sie zwar vollkommen in Ordnung, doch schließlich sind Stunden und Minuten unterwegs wichtiger als Gigahertz und Megahertz.
