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21.10.2009
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Freeware entfernt Werbepausen aus TV-Aufnahmen

Anleitung: Filmaufnahmen schneiden mit Cuttermaran

DivX/DVD-Software

Nach einem Mausklick auf das "+"-Symbol unter dem rechten Bildschirm fügt Cuttermaran den markierten Abschnitt in die Schnittliste ein. Um eine Werbepause zu entfernen, markiert der Nutzer also zuerst den Startpunkt des Films und anschließend das letzte Bild vor der Werbung. Nach Klick auf "+" landet die Sequenz in der Schnittliste. Die zweite Sequenz umfasst den Abschnitt vom ersten Bild nach der Werbung bis zum letzten Bild vor der nächsten Unterbrechung. Erneut fügt ein Klick auf "+" den Abschnitt in die Schnittliste ein.

Der Prozess wird so lange wiederholt, bis sich alle Sequenzen auf der Schnittliste befinden, die der fertige Film enthalten soll. Wer die Schnittpunkte framegenau setzen möchte, nutzt zur Navigation anstelle des Rollbalkens die beiden mit Pfeilen versehenen "I"-Symbole unter dem rechten Bildschirm. Cuttermaran unterstützt außerdem das Arbeiten mit komprimierten Frames, zum Setzen entsprechender Endmarken dienen die "P"- und "B"-Schaltflächen.

Tipp: Informationen zu den verschiedenen Frame-Arten im MPEG-2-Format liefert der Beitrag "MPEG2: Was man beim Arbeiten mit diesem Format beachten muss".

Neue Filmdatei erstellen

Sobald die Schnittliste alle gewünschten Passagen enthält, erstellt der Anwender den eigentlichen Videofilm. Dazu wählt der Nutzer auf der Schnittliste per "Shift"- und Richtungstasten entweder alle Sequenzen aus oder stellt per "Steuerung"-Taste und Mausklick eine Auswahl zusammen. Ein Linksklick auf die Schaltfläche "Schneide die Ausgewählten Einträge" bestätigt die Auswahl, Cuttermaran erstellt nun den neuen MPEG-2-Film.

Dazu öffnet das Programm ein neues Fenster mit dem Titel "Video/Audio Schnitt". Unter dem Eintrag "Ausgabedatei muxen" muss der Anwender ein Häkchen setzen, andernfalls laufen Audio- und Videospur nicht parallel. Unter dem Punkt "Genutzter Muxer" bietet es sich an "mplex 2.2.4" auszuwählen, da Cuttermaran diesen Encoder von Haus aus mitbringt und so ohne externe Programme auskommt.

Screenshot Cuttermaran

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Cuttermaran: Beim Exportieren greift das Schnittprogramm auf den "mplex 2.2.4"-Muxer zurück.

Abschließend gibt der Anwender noch den Speicherort, an dem Cuttermaran die fertige Datei speichern soll, unter dem Eintrag "Ausgabepfad" an. Nach Mausklick auf die Schaltfläche "Schneiden" zeigt ein weiteres Fenster den Fortschritt bei der Datenverarbeitung an. Nach dem Ende des Kodierungsvorgangs liegt der fertige Film auf der Festplatte.

Fazit: Einfache Handhabung, kein vollwertiges Schnittprogramm

Cuttermaran entfernt schnell und zuverlässig unerwünschte Passagen aus Filmmaterial, allerdings muss der Anwender zuvor die Ausgangsdatei in Video- und Audiospur "auftrennen". Das Programm gefällt durch die einfach zu bedienende Oberfläche und kommt mit vergleichsweise wenig Rechenleistung und Speicherplatz aus.

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Funktionen zur Bearbeitung von Ton- oder Videomaterial wie Blenden, Rauschfilter oder Halleffekte bringt Cuttermaran allerdings nicht mit - dafür empfiehlt sich der Griff zu aufwändigeren Freeware-Schnittlösungen wie "Avidemux" oder zu kostenpflichtigen Suiten wie "Adobe Premiere".


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