Flatrate für Ortsgespräche kostet 9,95 Euro
Telekom: Grundgebühr verteuert, Minutenpreise gesenkt
Eine kleine Revolution kündigt sich an: Die Deutsche Telekom führt den Minutentakt ein. Das gab es überall, nur nicht bei der Telekom, die weiterhin im Stil der Deutschen Bundespost meist den Vier-Minuten-Takt abrechnete. Zum 1. März stellt der Ex-Monopolist nun sein Tarifsystem um - mit Vor- und Nachteilen für den Kunden.
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Das Grundgerüst werden vier Tarife bilden, die teilweise schon unter anderem Namen bekannt sind. Neu ist ein Tarif mit kostenlosen Festnetztelefonaten in der Nebenzeit und eine Flatrate für Ortsgespräche.
Der eine oder andere Kunde mag mit diesen oder anderen Vergünstigen durchaus sparen können, die Erhöhung der Grundgebühren für analoge und ISDN-Anschlüsse müssen jedoch alle Kunden tragen. Wer bislang intensiv Call-by-Call oder Voice-over-IP nutzte, wird demnächst mehr zahlen müssen.
Call Plus
Aus den bisherigen Grundanschlüssen ohne alle Extras wird nun der Anschluss Call Plus. Die Grundgebühr für analoge Anschlüsse steigt von 15,66 auf 15,95 Euro, für ISDN-Anschlüsse von 23,60 auf 23,95 Euro. Der bisherige ISDN-Komfortanschluss wird nicht mehr angeboten.
Im Gegenzug sinken die Gesprächsgebühren, die nun durchaus mit teuren Call-by-Call-Angeboten konkurrieren können. Mit 4,9 Ct/min in der Hauptzeit und 2,9 Ct/min in der Nebenzeit sind sie aber immer noch teurer als günstiges Call-by-Call oder Voice over IP.
