Tarif-Stolperfallen beim breiten Breitband
DSL 2000: Welchen Tarif brauche ich?
DSL-Tarife & -Provider
"DSL 2000 ist für alle, die im Internet wirklich Spaß haben wollen. DSL 1000 ist für Wenig-Surfer und nur für gelegentliche Internet-Nutzung geeignet. DSL 2000 ist der Standardanschluss." So bewirbt 1&1 seinen Internet-Anschluss. Netzwelt.de meint: Alles Quatsch!
Spaß kann man im Internet auch mit DSL 1000 haben. Und auch mit DSL 1000 kann man ständig online sein. DSL 2000 ist auch nicht der Standardanschluss - denn DSL ist teuer genug, und viele Nutzer sparen sich das Geld lieber.
Flatrates machen DSL 2000 teuer
Nun gibt es aber doch Situationen, in denen der Wechsel zu DSL 2000 sinnvoll ist. Dann stellt sich nur die Frage nach dem geeigneten Tarif: Kosten Volumentarife und Zeittarife sowie DSL-by-Call meist das gleiche wie für DSL 1000, sind die Flatrates meist deutlich teuer.
Das könnte einem beispielsweise auch den Einstieg bei Freenet verhageln: Zwar gibt es hier DSL 2000 für 16,99 Euro im Monat, dafür kostet aber die Flatrate 39,80 Euro - macht zusammen 55,88. Da ist dann DSL 1000 doch deutlich billiger: 15,99 und 29,80 ergeben 44,89 Euro, das macht eine Ersparnis von elf Euro - von wegen billiger DSL-2000-Einstieg! Da sollte man überlegen, was man dringender braucht: Die Flatrate oder den breiteren Anschluss.
Mehr Bandbreite = mehr Volumen?
Für den breiteren Anschluss gibt es natürlich gute Gründe: Man wohnt in einer WG, hat Familie oder saugt einfach gerne volles Rohr aus dem Internet. Gerade wenn man bestimmte Dienste wie VoIP nutzt, die bandbreitenkritisch sind, kommt man schnell in Probleme. Auch der höhere Upstream ist ein legitimes Argument für DSL 2000
Genauso gute Gründe gibt es für die Flatrate: Surfen ohne Rücksicht auf den Datenverbrauch, keine variablen Kosten, unbegrenzte Nutzung von Internet-Radio und Skype, Filesharing und Video-on-Demand. Nimmt man allerdings beides von der Telekom, ist DSL 2000 mit Flatrate stolze 13 Euro teurer als DSL 1000.
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