Microsofts teuerste Desktop-Combo im Test
Reichweite und Ergonomie
Wie zuvor schon Logitechs Bluetooth-Combo diNovo Media Desktop 2.0, schleppen wir Maus und Tastatur des Optical Desktop Elite for Bluetooth zuerst ins nächste Zimmer, von dort aus in die hinterste Ecke des Büros und zu guter Letzt noch ins Treppenhaus. Von Funklöchern oder Übertragungsproblemen keine Spur - trotz der angegebenen Reichweite von neun statt zehn Metern.
An der Ergonomie der Tastatur haben wir nichts auszusetzen - die Handballenauflage aus Kunstleder schmiegt sich optimal an und sämtliche Tasten liegen dort, wo sie hingehören. Eine Eingewöhnungszeit wie bei Logitechs flachem diNovo-Keyboard entfällt. Der Tastenanschlag ist ebenso laut wie der eines Standardmodells, dafür macht die Bluetooth-Klaviatur selbst auf Dauer ein angenehm entspanntes Arbeiten möglich.
Fazit
Wann immer ein Eingabegerät die Bluetooth-Rune ziert, ist mit hohen Preisen zu rechnen - was sich keineswegs auf Produkte aus dem Hause Microsoft beschränkt. Gleich zwei Weitfunker auf einmal machen das Optical Desktop for Bluetooth unverbindliche 149 Euro teuer.
Leider fehlt der Maus eine Ladestation, sodass die inbegriffenen, nicht aufladbaren Batterien herausgenommen und durch neue oder aufgeladene ersetzt werden müssen. Laut Microsoft sei das jedoch erst nach etwa einem halben Jahr überhaupt nötig. Werden die Geräte gerade nicht gebraucht, schalten sie in den Standby-Betrieb. Für unseren Geschmack gilt dem Optical Desktop Elite for Bluetooth ein eher befriedigendes Verhältnis von Preis und Leistung.
Dafür glänzt die Kombination mit edler Optik, sehr hochwertiger Verarbeitung sowie durchdachten Details, wie etwa der herausnehmbaren Maus-Batterie. Eine klare Kaufempfehlung können wir deshalb zwar geben - aber nur solchen, die den hohen Preis nicht scheuen.
