Studie untersucht Surfverhalten im Job

Internet & Netzwelt: Ein Viertel aller Angestellten verursacht "Heavy Traffic" am Arbeitsplatz

Zum Valentinstag noch schnell ein paar Blumen im Internet bestellt, ein paar romantische Songs runtergeladen und Kinokarten für "Mathilde" gekauft - und das alles von der Arbeit aus. So geht es offensichtlich in vielen Betrieben zu, wenn die Internetnutzung nicht reglementiert ist. Im Auftrag der IT-Sicherheitsfirma Websense hat Dynamic Markets eine Studie durchgeführt, wie PTE berichtet.

Befragt wurden dabei Angestellte aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und den Niederlanden. Dabei stellte sich heraus, dass 24 Prozent der Angestellten extrem versierte Nutzer sind und das Internet nahezu unersättlich nutzen. 45 Prozent der Angestellten verwenden das Internet systematisch und pragmatisch, während 31 Prozent es nur gelegentlich nutzen.

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Die Vernuft kommt aus Deustchland

Wenn man nach Nationen unterscheidet, sind Deutsche und Franzosen die vernünftigsten: Mit 49 und 46 Prozent liegen sie ganz vorne, die Holländer haben mit 31 Prozent die meisten Extrem-Nutzer, die meisten Gelegenheitsnutzer gibt es mit 44 Prozent in Großbritannien.

Bei dieser Gelegenheit prüfte die Studie auch noch die Computersicherheit mit ab: Nur 25 Prozent der Unternehmen sorgen für die Sicherheit von Firmen-Laptops außerhalb des eigenen Netzwerks. Wohl deshalb fand sich auf 15 Prozent der Notebook Software, die nicht absichtlich installiert worden war. 37 Prozent der Nutzer treffen aber überhaupt keine Sicherheitsvorkehrungen.

Leichtsinnig

Seltsame Abfrage-Kombination: Dass das Internet am Arbeitsplatz stark genutzt wird, überrascht kaum. Dass sich aber Firmen beim Schutz von PCs und sensiblen Daten offensichtlich teilweise weniger Mühe geben als der durchschnittliche Privatanwender, sollte schon zu denken geben.