Kick in der Königsklasse
Test: UEFA Champions League 2004-2005
Konkurrenz belebt das Geschäft. Stehen zwei Produkte aus gleichem Hause im Wettbewerb, klingelt eine Kasse doppelt. Vier Monate nach "FIFA 2005" präsentiert EA Sports das Spiel zur Champions League.
Kam der "FIFA"-Ableger im Oktober ohne Auftaktfilm daher, so stimmt "UEFA Champions League 2004-2005" mit dem bekannten Fernsehclip auf die Königsklasse ein. Umrankt von Sternen und zum Klang der offiziellen Hymne sieht man der europäischen Fußballerprominenz bei der einträglichen Arbeit zu.
Im Menü angekommen, legt der Spieler selbst Hand an -beziehungsweise Fuß: Vier Modi stehen zur Wahl: Training, Turnier, Multiplayer und Saison. Im letztgenannten Modus erstellt man einen Teamchef, dem die Vereinsführung nacheinander 50 Aufgaben abverlangt. Ziel Nummer eins ist das Erreichen der Champions League. Wer das Qualifikationsspiel verliert, fliegt nach nur einer Partie raus.
UEFA Champions League 2004-2005
Vorbild Holland: Die computergesteuerten Angreifer weichen sehr häufig auf die Flügel aus.
Die Funktionen Split-Screen und Bild-in-Bild sind neu. Hier verheißt die Haltung des Trainers nichts Gutes.
Tückischer Traineralltag
Gelingt es hingegen, einen der 239 originalen Klubs in die namensgebende Liga zu führen, geht der Stress erst richtig los. Investoren verlangen dann etwa einen Sieg ohne Gegentor, weil andernfalls wichtige Spieler verkauft werden. Neben regelmäßigen Zeitungsmeldungen spiegelt sich die Meinung über den Trainer anhand von Fußballfans, die über das so genannte EA Sports Talk Radio telefonisch zugeschaltet werden. Eine nette Idee, die an das Dopafon der DSF-Sendung Doppelpass erinnert.
