Erfolgreicher Verkaufsstart
World of Warcraft: Rekorde und Raufereien
Der Andrang auf das Online-Rollenspiel "World of Warcraft", das am vergangenen Freitag in die Läden kam, war offenbar größer als erwartet. Die Website inWoW.de berichtet von teils chaotischen Zuständen in deutschen Läden.

Von Hamburg bis München stürmten in den frühen Morgenstunden bis zu 200 Kaufwütige die Filialen, schubsten, drängelten, rannten Dekorationsaufsteller um. In Berlin soll ein Media Markt-Angestellter sogar zwei Jugendliche getrennt haben, die sich um eine Kopie des begehrten Games schlugen.
Das Versandhaus Amazon verzeichnete indes einen neuen Rekord. Über 30.000 Exemplare wurden vorbestellt und am Tage der Auslieferung verschickt. "World of Warcraft" rangiert auf Amazon-Verkaufsrang 4 und ist derzeit ausverkauft.
Start verlief nicht ohne Probleme
Auf den Servern ließen die Folgen nicht lange auf sich warten. Wer überhaupt ins Spiel gelangte, kämpfte nicht nur gegen Monster und Gleichgesinnte, sondern teilweise auch mit Pings im vierstelligen Bereich. Blizzard reagierte. Noch während des Wochenendes gingen weitere Server ans Netz. Auch die Account-Creation-Page ist wieder am Start. Diesen Service, der gewissermaßen den Durchlass für neue Spieler darstellt, boten die Organisatoren wegen der hohen Last vorübergehend nicht an.
Doch ein Problem bleibt: Gewisse Realms (Spielzonen) sind derart überlaufen, dass, will man einen darin angesiedelten Charakter weiterspielen, erhebliche Wartezeiten entstehen.
