Open Source mit E-Mail- und Telefon-Support
Browser: OOoFf! - Firefox und OpenOffice kommen zusammen
"OOoFf!" ist nicht etwa der Ausdruck dafür, nur knapp einer haarsträubenden Situation entgangen zu sein oder in letzter Sekunde die ausnahmsweise pünktliche Bahn erreicht zu haben. "OOoFf!" steht für die Kombination von OpenOffice.org und Firefox, die ab sofort auf CD gebannt wird.
Da sich das Ausrufezeichen in keiner der Produktbezeichnungen findet, handelt es sich dabei womöglich um die Aufforderung, sich die Software doch bitte für 39 Euro zuzulegen. Wer jetzt um die kostenlose Downloadmöglichkeit des alternativen Office-Pakets OpenOffice.org sowie des alternativen Browsers fürchtet, kann jedoch beruhigt sein.
Browser und Office-Software für Windows, Mac OS und Linux
Denn Open Source bleibt auch weiterhin Open Source, soll im konkreten Fall aber auch den "Offline"-Kunden oder solchen zugänglich gemacht werden, die über eine zu langsame Internetverbindung verfügen. Registrierte Käufer erhalten mit dem Erwerb von OOoFf! sogar Unterstützung per E-Mail und Telefon, den es beim schnöden Herunterladen so nicht gab.
Wie gehabt lassen sich die beiden Open-Source-Programme sowohl auf Windows- und Mac-OS-, als auch auf Linux-Rechnern installieren. OpenOffice.org kann dabei nicht bloß mit Microsoft Excel, PowerPoint oder Word umgehen, sondern Dateien ohne Umwege direkt als PDF-Datei exportieren. Ob es der Freeware-verwöhnten Fangemeinde fast 40 Euro wert sein wird, eine Silberscheibe ihrer Lieblingssoftware in den Händen halten zu können, darüber lässt sich derzeit nur spekulieren.
Unserer Meinung nach fehlt dem Paket ohnehin ein wichtiger Teil, um den Alltagsanwender mit Open Source rundum glücklich zu machen - ein Programm zur Bildbearbeitung. Mit dem kostenlosen "GIMP" als dritte Software im Bunde würde das Paket zwar einen weniger eingängigen Namen tragen, aber allemal kompletter wirken.

Die freie Büro-Software OpenOffice.org hat sich im Laufe der letzten Jahre zur echten Microsoft-Alternative gemausert. Was einst nur ein Geheimtipp für Open Source-Fans war, ist mittlerweile ein beliebter Download. Wer mehr haben möchte, etwa Bilder und Vorlagen, der findet im Internet verschiedene Community-Projekte, die OpenOffice.org sinnvoll ergänzen.
Software kann unter Umständen ganz schön teuer sein. Photoshop, Office oder gar exotische Spezialprogramme kann sich kaum ein Heimanwender leisten. Muss er auch nicht. Denn mittlerweile gibt es in fast jedem Bereich kostenlose Alternativen. Open-Source demokratisiert und liberalisiert die Software. Aber welche Open-Source-Software kann welche kommerzielle Software ersetzen?
Seit nunmehr drei Monaten existiert das Office-Paket IBM Lotus Symphony, seit der Lotusphere-Messe hat es mit der Beta 3 auch die deutsche Sprache erlernt. Die auf der Suite von OpenOffice.org aufsetzende quelloffene Zusammenstellung von Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und Präsentation wird damit auch hierzulande als Konkurrenz zu etablierten Office-Paketen interessant.
Programme mit offen einsehbarem Quelltext wie Linux, Firefox oder Azureus haben sich einen festen Platz in der Computerwelt erkämpft. Das Portal Sourceforge.net sucht daher in zwölf originellen Kategorien nach den besten Open-Source-Programmen der Welt.
Das bekannte freie Büropaket OpenOffice.org soll künftig von einer Stiftung betreut und unter den Namen Libre Office weiter entwickelt werden. Eine erste BetaVersion steht schon zum Download bereit.
Oracle will die Weiterentwicklung des Büropaketes OpenOffice in die Hände der Open-Source-Gemeinde geben. Eine kommerziell vertriebene Version soll es künftig nicht mehr geben.





