Google Maps, GMail vor dem Beta-Ende, Google Domains und ein Sicherheitsproblem
Wird Google zur Eier legenden Wollmilchsau?
Internet & Netzwelt
Vom kleinen Projekt am Stanford College zur Weltmarke - Google ist eine der größten Erfolgsgeschichten des Internet-Booms. Nicht umsonst steht das Wort "googeln” für "im Internet surfen”. Doch die Aktivitäten von Google gehen weit darüber hinaus.
Ganz neu: die Google Maps, Im Moment zwar nur in Amerika verfügbar, aber immerhin. Wer die Seite unter http://maps.google.com/maps öffnet (funktioniert nur mit dem Internet Explorer, Firefox, Mozilla oder Netscape), findet zunächst eine Übersichtskarte der USA.
Tour d’America
Mit einem Zoom-Regler und vier Naviagtionstasten kann man nun in Amerika "herumfahren”. In der größten Zoom-Stufe nimmt das Jacqueline-Kennedy-Onassis-Reservoir im New Yorker Central Park den gesamten Ausschnitt ein. Außerdem kann nach Straßen und Städten gesucht werden sowie nach bestimmten Geschäften. Auch einen Routenplaner beherbergt Google Maps.
Offiziell wurde Google von der ICANN (Internet Corporation For Assigned Names and Numbers) auch zum Domain-Registrar ernannt, theoretisch könnte man also Domains bei Google beantragen. Laut einem Bericht von Futurezone wolle Google nach außen hin aber nicht als Registrar auftreten, es ginge Google lediglich darum, Kosten bei der Domainregistrierung zu sparen.
Ende von GMail-Betaphase trotz Sicherheitsleck?
Die Beta-Phase von GMail, Googles umstrittenem Mail-Service, neigt sich offenbar dem Ende zu. Zwar ist der Dienst noch immer nicht frei zugänglich, aber jeder, der GMail nutzt, darf jetzt 50 statt früher 10 neue Leute einladen, GMail auszuprobieren. Google will so wohl mehr Last auf ihren Mailservern erzeugen, um zu testen, wie sich der Dienst im Ernstfall verhält. Das Ende der Beta-Phase ist also abzusehen.
Gleichzeitig hat aber der Sicherheitsexperte Michal Zalewski eine Sicherheitslücke in GMail ausgemacht: Der Dienst ist offensichtlich anfällig gegen DoS-Attacken. Zalewski gelang es, den für den Empfang von Mails zuständigen SMTP-Server, auf dem Google-eigene Software läuft, mit einer Anfrage für wenige Sekunden lahmzulegen. Zalewski hält es auch für möglich, bösartigen Code über diese Lücke einzuschleusen. Eine Reaktion von Google wurde nicht bekannt. Es gab auch schon früher Berichte über Sicherheitslücken in GMail.
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