Filme umwandeln und schneiden
Tutorial: Filme kodieren mit TMPGenc
Alexander Falk
Videodateien finden sich in den verschiedensten Formaten auf dem heimischen Computer wieder. Der Idealfall: Man hat alle Dateien im gleichen Format auf der Festplatte vorliegen. Da das aber meistens nicht der Fall ist, beschäftigen wir uns im heutigen Tutorial mit einem Programm, das die verschiedenen Formate umwandeln kann.
Inhaltsverzeichnis
- Encoden
- Bild und Ton verschoben?
- Video-Tutorial
- Zur AVI konvertieren
- Tonspur komprimieren
- Encoden der Datei
- Bild und Ton voneinander trennen und zusammenfügen
- Muxxen und Demuxxen
- Fazit
Encoden
Die Hauptfunktion von TMPGEnc ist, wie der Name des Programms schon vermuten lässt, das Encodieren von Videodateien. Dabei unterstützt das Programm eine Menge unterschiedlicher Formate, das gilt sowohl für die Quell- als auch die Zieldatei. Die Palette reicht von Windows Media, AVI und MPEG bis hin zu Quicktime-Movies. Am liebsten rechnet das Programm allerdings mit dem MPEG-Standard - jenem Format, welches auf den meisten DVDs verwendet wird.
Klicken Sie zunächst auf den Button "Start new Project" und dann auf den Button "Add file". Wählen Sie nun Ihre Quelldatei aus und bestätigen Sie mit "OK". Das Programm analysiert die Datei nun selbständig und sammelt so Informationen zu Auflösung, Farbschema und den verwendeten Codecs. Kurz danach wird automatisch ein neues Fenster geöffnet. In diesem Fenster haben Sie die Möglichkeit, Ihren Film zu bearbeiten. Nachträgliches Schneiden, etwa um Werbung von einer DVB-T Aufzeichnung zu entfernen, sowie das Zuschalten von verschiedenen Filtern, um beispielsweise Farbkorrekturen vorzunehmen, werden ebenfalls vom Programm ermöglicht.
Bild und Ton verschoben?
Falls Bild und Ton in Ihrem Video verschoben (interleaved) sind, können Sie das mit der Funktion "Audio shift correction" wieder beheben. Einfach den gewünschten Wert in Millisekunden eingeben und mit dem richtigen Vorzeichen versehen. Sobald alles korrekt eingestellt ist, was der Normalfall sein dürfte, schließen Sie das Fenster mit dem Button "OK" unten rechts. Klicken Sie im nächsten Fenster auf den Button "Set Output" und wählen Sie anschließend Ihr Zielformat aus. Sie können zwischen DVD, XDVD, Video-CD, Super Video CD, MPEG, AVI, Wave und Windows Media entscheiden.
Video-Tutorial
Dieses Video-Tutorial wurde mit Hilfe der Shareware-Version erstellt. Als Quelldatei wurde eine VOB-Datei direkt von der DVD verwendet. Ziel ist eine DivX-AVI-Datei zu erzeugen, dazu wird die VOB-Datei zunächst in Audio- und Video-Spur getrennt und später wieder zusammengefügt. Auf den folgenden Seiten wird der gleiche Vorgang schriftlich beschrieben. Durch die Aufzeichnung einer Filmsequenz ist dieses Video-Tutorial recht groß, deshalb kann der Ladevorgang etwas länger dauern als gewohnt.
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So einen schlechten Artikel hab ich noch nie bei der netzwelt gelesen. Entschuldigung, aber die folgenden Punkte könnne mich leider nicht vom Gegenteil überzeugen:
"Der Idealfall: Man hat alle Dateien im gleichen Format auf der Festplatte vorliegen."
Idealfall:Alle Dokumente und Bilder als xml? Wenn schon, dann "alle Videodateien". Auf dem PC ist das aber relativ unwichtig, oder?
"Am liebsten rechnet das Programm allerdings..."
Wäre eine andere Formulierung nicht passender? z.B. "Die besten Ergebnisse..." oder so? Liebsten klingt so vermenschlicht. Wir sind hier ja nicht bei der Maus...
"Die ehemals unkomprimierte AVI-Datei mit einer Größe..."
Welche AVI-Datei? Ich dachte wir arbeiten mit den Daten einer DVD!
"MP3s mit einer begrenzten Bitrate von 58 K/bits sind schon lange nicht mehr zeitgemäß."
Vielleicht genauso wie beim Video verfahren: Einfach nen Codec installieren und gut.
Das Programm liefert nun mal keinen mp3-codec mit, ogg bietet sich an.
"Leider werden für diese Funktion nur die Formate .mpg, .mpeg und .m2p unterstützt."
Beim Demultiplexing wird halt nicht neu komprimiert, nur der Audiostream gespeichert.
"Die ausgewählten Spuren werden nun nebeneinander gelegt und anschließend "verklebt".
Verklebt? Sie werden Multiplexed, nicht verklebt!
Bitte nicht persönlich nehmen, aber auch Einsteiger-Artikel kann man sachlich, korrekt und trotzdem anschaulich formulieren.
Sie hätten gleich angeben sollen, dass es sich um Bezahlware handelt. Schlimmer ist jedoch, dass man sich auch noch online überprüfen lassen muss. Wenn das Schule macht ...
Solche Software lehne ich prinzipiell ab, egal wie gut sie auch sein mag.
Besser aber umständlicher vielleicht wäre da doch DIKO mit dem DVDStyler zu benutzen: Das ist völlig umsonst und es gibt gute Anleitungen im Netz. So kann man Video-DVDs erstellen ohne einen Cent zu bezahlen.
Arbeitet ihr auch umsonst?
Jaaa, Werbung machts möglich!!!
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