Digitale Rechtverwaltung oft Hürde für Anwender
DRM: Rechtesicherung um jeden Preis?
MP3-Software
Von Musikdownload-Diensten wie iTunes und Musicload kommen fast jede Woche neue Erfolgsmeldungen. Immer mehr Songs werden über das Internet verkauft. Damit das Geschäft mit der digitalen Musik auch legal (und profitabel) bleibt, werden die angebotenen Musikdateien mit einem so genannten DRM (Digital Rights Management) -System behaftet.
Dieses sorgt beispielsweise dafür, dass von dem heruntergeladenen Song nur eine bestimmte Anzahl Kopien gemacht werden dürfen. Auch wird geregelt, wie oft das Musikstück auf CD gebrannt oder auf portable Geräte übertragen werden darf.
Gerade beim Übertragen von geschützten Musikdateien auf Flashsticks und Festplattenplayer gibt es immer wieder Enttäuschungen bei vielen Usern. Einige Geräte können nämlich die DRM-geschützten Dateien nicht wiedergeben, da ihnen die nötige Technik dazu fehlt. Für Verwirrung sorgt zusätzlich, dass selbst erstellte Musikfiles vom gleichen Dateityp (zum Beispiel WMA) ohne Probleme abgespielt werden können.
Nachteile für User
Kauft man seine Musik in verschiedenen Shops gleichzeitig ein, ist es zurzeit ohnehin unmöglich, einen geeigneten Player für alle DRM-behafteten Formate zu finden. Alle Anbieter von DRM-Systemen, allen voran Apple und Microsoft, kochen hier ihr eigenes Süppchen.
Apple setzt auf seinen erfolgreichen iPod-Player, welcher natürlich auch die im iTunes Music Store verkauften AAC-Dateien problemlos abspielen kann. Die Geräte anderer Hersteller können zwar teilweise AAC-Files wiedergeben, allerdings dürfen diese nicht aus dem iTunes Music Store kommen.
Diskutieren Sie zu diesen Artikel im Forum!
Neues Thema eröffnen
DRM: Rechtesicherung um jeden Preis?
Schreiben Sie den ersten Kommentar.
nach oben




