Studie errechnet volkswirtschaftliche Kosten
Internet & Netzwelt: Spam-Mails kosten Amerika 22 Miliarden Dollar pro Jahr
Rolex, Viagra, Porno, Viren: Selbst wer nur die Betreffezeilen liest verbringt viel Zeit am Tag mit Spam-Mails. In Deutschland hat man es noch relativ einfach: E-Mails von "Brooke Chandler", dazu noch mit einer englischen Betreffzeile, lassen sich leicht als Spam identifizieren. In den USA dagegen braucht man da schon länger - und es gibt auch Leute, die die Mails lesen, bevor sie sie löschen.
14 Prozent der Spam-Adressaten lesen laut einer Umfrage der Universität Maryland die Mails, um zu sehen, was darin steht. Vier Prozent aller Adressaten gaben an, schon einmal etwas gekauft zu haben, für das mit einer Spam-Mail geworben wurde.
Mails löschen als Beschäftigung
Die Umfrage kann noch mit weiteren Zahlen aufwarten: So bekam jeder Befragte im Durchschnitt 18,5 SPam Mails am Tag; 2,8 Minuten verbrachte er dann damit, die Mails wieder loszuwerden. Daraus errechneten die Autoren der Studie den Volkswirtschaftlichen Schaden:
Gemessen an den amerikanischen Löhnen kosten diese 2,8 Minuten an jedem Arbeitstag die Volkswirtschaft 21,6 Milliarden Dollar. Für die Umfrage wurden 1000 zufällig ausgewählte Amerikaner am Telefon befragt.
