Mit OGM ist man wesentlich flexibler als mit AVI

OGM: Das Videoformat für Ogg-Vorbis-Fans

Die Abkürzung OGM steht für Ogg Media, ein weiteres Containerformat. Damit reiht sich Ogg Media nahtlos neben seinen Konkurrenten AVI und Matroska ein. Allerdings bietet OGM innerhalb seines Containers wesentlich mehr Freiheiten als der AVI-Container, jedoch weniger als Matroska.

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Was steckt in diesem Container?
  2. 2Ausblick in die Zukunft
  3. 3Programme, mit denen man Ogg Media bearbeiten kann:

Was steckt in diesem Container?

Eine Ogg Media Datei erkennt man an der Dateiendung ".ogm". Dieses Format wurde hauptsächlich entwickelt, weil der AVI-Container OggVorbis (OGG) nicht als Audiospur akzeptiert - und das obwohl OGG bei gleicher Dateigröße besser klingt als eine MP3-Datei. Logische Schlussfolgerung: Ein neuer Standard muss her.

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Ähnlich einer DVD hat man bei Ogg Media die Möglichkeit, gleich mehrere Audiospuren unter den Film zu legen, gleiches gilt für die Zahl der Untertitel. Zum Komprimieren der Videospur kommen verschiedene Codecs in Frage, die bekanntesten dürften DivX und Xvid sein.

Ausblick in die Zukunft

Leider findet man kaum Informationen zu OGM und auch die Weiterentwicklung steht seit einiger Zeit scheinbar still. Durch das Aufkommen von Matroska, das ebenfalls alle Vorteile von OGM vereint, stellt sich immer häufiger die Frage, wozu OGM noch gebraucht wird. OGM wird sich wahrscheinlich nicht durchsetzen können. Schade, dieses Format hat eine Menge Potential. An Matroska arbeitet nämlich eine ganze Heerschar von Programmierern, und so wird Matroska ständig verbessert.

Wer allerdings seine Filme weiterhin auf einem Standalone-DVD-Player anschauen will, der muss die nächste Zeit leider noch auf den AVI-Container zurückgreifen. Die Industrie hat das Thema Open Source scheinbar noch nicht für sich entdeckt. Ein Tutorial zum Erstellen von OGM-Dateien aus VOB-Files finden Sie auf netzwelt.de.

Die meisten Programme die es zum Erstellen von Ogg Media-Dateien gibt, setzen ihren Schwerpunkt auf die Ogg-Formate. Allerdings lassen sich auch weiterhin MP3s und andere Audioformate als Audiospur einbinden.

Programme, mit denen man Ogg Media bearbeiten kann:

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