Telekom-Chef sieht es aber nicht als Konkurrenz

Internet & Netzwelt: T-Online plant VoIP für Mitte 2005

Konservativ ist die Telekom - jetzt geht sie aber den Trend zu Voice-over-IP (VoIP) mit. Damit schneidet sie sich ins eigene Fleisch, könnte man meinen - Konzernchef Kai-Uwe Ricke sieht das aber anders. Doch warum bietet T-Online dann VoIP an?

Zunächst sieht Ricke wegen der niedrigen Preise im Festnetz keinen Grund für die Nutzer, auf VoIP umzusteigen, wie er auf dem Internationalen Presse.Kolloquium der Deutschen Telekom sagte. Außerdem sei VoIP ohnehin nur für DSL-Kunden interessant.

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Viel heiße Luft

Ricke sieht die Zukunft im Zusammenwachsen verschiedener Dienste über das Internet; für ihn steckt VoIP aber noch in den Kinderschuhen. Trotzdem sieht er Chancen für seine Firma bei der Entwicklung von VoIP.

Konkretere Beispiele oder gar Details zum T-Online-Angebot nannte Ricke nicht. Offensichtlich bietet T-Online VoIP deswegen an, weil es gerade sehr angesagt ist. Große Umwälzungen wird der Rosa Platzhirsch damit nicht anstoßen wollen.

Die Revolution lässt warten

Die Umwälzungen werden ohnehin noch auf sich warten lassen: So lange DSL nur schwierig ohne Telefonanschluss zu bekommen ist, stellt VoIP wirklich noch keine ernsthafte Konkurrenz zum Festnetz dar. Hinzu kommt, dass sich VoIP eigntlich nur lohnt, wenn man ohnehin eine Flatrate hat. Denn sonst wird VoIP ganz schnell zur Kostenfalle.

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