Panorama-Bilder und koplette TV Sendungen mit Qiucktime ansehen

Quicktime: Video-Format von Apple vor allem für das Web

Laut Apple laden sich täglich mehr als 300.000 Menschen den QuickTime-Player aus dem Internet herunter, um Kino-Trailer, Nachrichten oder Streaming-Angebote aus dem Internet zu sehen. Doch wann ist QuickTime erfunden worden, für wen ist es interessant und wie kann man es einsetzten? Fragen, die wir in diesem Artikel zu klären versuchen.

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Was ist Quicktime?
  2. 2QuickTime TV
  3. 3Der QuickTime-Player
  4. 4Software und Player zum Bearbeiten von QuickTime

Was ist Quicktime?

Werbung

QuickTime ist eine Containerformat und sagt grundsätzlich nichts über die darin enthaltenen Video- und Audiospuren aus. Zum ersten Mal veröffentlicht im Dezember 1991, begann das Format seinen multimedialen Siegeszug, zunächst allerdings bei MAC-Usern. Das Internet spielte damals allerdings noch keine Rolle, es war der Öffentlichkeit noch gar nicht zugänglich. Bekannt wurde QuickTime hauptsächlich durch die Verbreitung von Filmen und Präsentationen auf CD-ROM, denn Quicktime ist seit 1997 plattformübergreifend einsetzbar - also auch für Windows-User.

Erfunden und verbreitet wurde QuickTime von Apple, man erkennt das Format an der Dateiendung .MOV. Die maximale Auflösung von 156 x 116 Pixel, die von der Quicktime 1.0 geleistet wurde, hört sich im Vergleich zu heutigen Anforderungen geradezu lächerlich an. Aber dennoch war das etwa Briefmarken große Bild eine Riesen-Sensation, brauchte man schließlich keinerlei zusätzliche Hardware, um diese Filmchen abzuspielen. Damals eine Weltneuheit.

Spätestens seit die digitale Fotografie zum Massenvergnügen geworden ist, war Quicktime dem Technik-Interessierten ein Begriff. Denn sogar Fotoapparate im unteren Preissegment haben oft schon eine Funktion zum "Drehen" von QuickTime-Filmen.

Mittlerweile ist QuickTime reifer geworden und der Player ist in der Version 6.5 erhältlich. Es unterstützt eine Vielzahl von Audio- und Video-Codecs, darunter auch das Format MPEG-4 und natürlich sämtliche Codecs, die zum Komprimieren enthalten sein können. Doch das ist noch nicht alles.