Insgesamt aber kaum Neuerungen
Internet & Netzwelt: Skype 1.0 für Linux und Mac OS X
Linux- und Macuser haben gerade bei Freeware oft das Nachsehen. Auch die Software Skype, die kostenlose Telefonate über das Internet erlaubt, erschien zunächst nur für Windows. Später kamen auch Linux und Mac OS hinzu, und seit heute schmücken sich diese Versionen mit der Kennung 1.0. Aber Windows liegt immer noch ein Stückchen vorne: Hier gibt es schon die Version 1.1; und auch einige Funktionen sind exklusiv für Windows-User.
Auf Linux-Basis war der Sprung auf Version 1.0 abzusehen: Die Vorgängerversion trug die Nummer 0.94.0.1; lediglich einen Bugfix und ein zusaätzliches Feature wurden hinzugefügt: Die Chat-History soll nun richtig funktionieren und sich auch löschen lassen; außerdem wurde die Funktionalität des Tray-Icons erweitert.
Von 0 auf 100 in einer Woche
Einen großen Satz machte jedoch die Version für Mac OS X: Von 0.15.0.4, das in der letzten Woche erschien, ging es direkt auf 1.0, obwohl auch hier nur ein Fehler ausgebügelt, eine Funktion verändert und eine weitere hinzugefügt wurde. Nun wird auch beim Telefonieren ins Festnetz (Skype Out) der Sreenname des Angerufenen gezeigt; dazu gibt es jetzt eine Warnung, wenn man versucht, ins Festnetz zu telefonieren, aber nicht mehr genug Geld hat. Außerdem merkt sich Skype nun die verwendete Audio-Hardware.
Keine großen Verbesserungen also für die beiden Systeme. Wohl sind aber beide Versionen ausgereift genug, um die Versionsnummer 1.0 zu tragen. Die Linux-Variante gibt es für SuSE 9.0 und höher, Mandrake 10.1 und höher sowie Feodora Core 3. Der Download ist rund fünf MB groß. Mac-User benötigen mindestens OS X 10.3, der Download ist sechs MB groß.

Um, heutzutage kostenlos telefonieren zu können, muss nicht zwingend eine Telefon-Flatrate des Anbieters vorliegen. Wer einen Computer mit Breitbandverbindung hat, kann mit Skype per VoIP auch ganz ohne Telefon mit anderen Nutzern in Kontakt treten - Headset auf und losquatschen. Diese Freeware und andere Tools ab heute auf netzwelt.
Der VoIP-Telefonanbieter Skype bietet ab sofort begrenzte Flatrates für nationale und internationale Festnetztelefonate an. Für Preise zwischen 3,39 Euro und 10,29 Euro stehen das Festnetz eines Landes oder die Netze von 34 Ländern zu Auswahl.
Skype steht nun auch endlich in einer iPad-Version zur Verfügung. Sie verwandelt Apples Tablet-PC in ein Voice-over-IP-Telefon und stellt eine Alternative zu FaceTime dar.




