Portierung nur bei SDSL-Anschlüssen
toplink: VoIP-Nummern aus allen Ortsnetzen
Internet & Netzwelt
Zum Voice-over-IP-Anbieter Nummer eins möchte ein Dienst aufsteigen, vom dem die wenigsten gehört haben dürften. Er schaltet keine Werbung und betreibt auch keinen bekannten Freemail-Dienst, sondern eine Vermittlungsstelle für VoIP-Telefonate in Frankfurt. toplink möchte seine Kunden mit der eigenen Infrastruktur überzeugen.
Nichtsdestotrotz ist ein gewichtiges Argument bei der Wahl eines VoIP-Anbieters, ob er eine schöne Rufnummer parat hat. Durch Auflagen der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post läuft es derzeit noch auf eine Rufnummer aus dem eigenen Ortsnetz heraus. toplink hat deshalb nun alle 5.200 deutschen Ortsvorwahlen im Programm.
Wer möchte, kann sogar seine bestehende Rufnummer mitbringen. Für diese Portierung wird allerdings ein SDSL-Anschluss von toplink vorausgesetzt. Denn der Provider hat Geschäftskunden im Visier. Über "tpl sip business" erhalten diese dann direkten Zugang zum zentralen Vermittlungssystem für Voice over IP im Frankfurt.
toplink betreibt dort ein Datenzentrum, über das mehr als 90 Prozent des gesamten deutschen Internetverkehrs fließt. Die toplink-Plattform fungiert als Schnittstelle zwischen dem öffentlichen Telefonnetz und Voice-over-IP-Diensten. An den Knoten sind nach Angaben von toplink bereits über 20 VoIP-Reseller angeschlossen.
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