In 10 Jahren zur Serienreife

Für Trekkies: PDA mit DNA-Scanner

"Wissen Sie eigentlich was Sie da gerade essen?", fragte mich vor kurzem ein gut gelaunter Kellner in einem chinesischen Spezialitäten-Restaurant. Selbstverständlich wusste ich es, schließlich stand es ja breit und deutlich auf der Tageskarte. Und geschmeckt hat es auch. Einzig sein Lächeln machte mich ein wenig nervös. Paul Herbert, ein kanadischer Zoologe, hätte da vielleicht etwas, was mich bei exotischem Essen zukünftig beruhigen könnte.

Herbert ist Initiator des Projektes " DNA-Barcoding". Seine Vision: Einen PDA zu entwickeln mit dem es möglich ist, anhand eines kurzen DNA-Checks die Gattung von Pflanzen und Tieren zu bestimmen. Bislang sind etwa zwei der schätzungsweise zehn Millionen Spezies DNA-technisch erfasst, und in einer zentralen Datenbank des Projektes gespeichert.

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Auf in den Wald - bewaffnet mit dem PDA

Laut Herbert sind die Anwendungsmöglichkeiten eines solchen Scanners enorm. Den größten Nutzen würde das Gerät allerdings der Datenbank selbst liefern. Zahlreiche freiwillge Helfer könnten mit solch einem "Barcode-Reader" in Flora und Fauna aufbrechen, auf der Jagd nach neuen Arten.

Ein Stück Fleisch aus der Suppe hätte mir also, nach einem kurzem Scan unter dem PDA, bereitwillig Auskunft über seinen Originalzustand geben können, und mich in der Frage Hund oder Henne beruhigen können.

Laut einem Bericht von "National Geographic" zufolge, tagt das Konsortium "Barcode of Life" bereits nächsten Monat zum ersten Mal in London, um weitere Partner für das Projekt zu gewinnen.

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