Die (Netz-)Welt der Audioformate

Nachhteile von Lossless

Qualitativ nehmen sich alle genannten Formate nicht viel. Mit allen kann man verlustfrei seine Musik komprimieren und die originalen Audiodaten später wiederherstellen.

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Ein Nachteil von Flac, APE und Co. ist sicherlich die mangelnde oder fehlende Unterstützung durch portable Geräte. Wer beispielsweise seine FLAC-Dateien unterwegs hören möchte, wird derzeit keinen Festplatten- oder Flash-Player finden, der dieses Format abspielen kann.

Portable Geräte kommen meist nur mit Formaten wie MP3, WMA, AAC oder OggVorbis zurecht.

Diese so genannten Lossy-Formate haben gegenüber ihren Lossless-Pendants jedoch den Nachteil, dass die Audiodaten des originalen Musikstücks bei der Speicherung (beispielsweise als MP3) verändert werden.

Verlustbehaftete Audiokompression

Um Speicherplatz zu sparen, werden die Daten auf eine andere Art und Weise komprimiert als beim Lossless-Verfahren. Diese Kompression funktioniert nach dem so genannten psychoakustischen Modell. Das heißt, bei der Audiodatei werden im ersten Schritt alle Frequenzen abgeschnitten, die der Mensch ohnehin nicht hören kann. Das sind in der Regel sehr hohe Frequenzen (über 18 kHz) und sehr niedrige Frequenzen (unter 20 Hz).