Tastenkombination für 230 Euro: Teuer = gut?
Edel: Logitech diNovo Media Desktop 2.0 im Test
Mäuse, Tastaturen, Zubehör
Zur silbernen Lupe passt am ehesten die Windows-Suchfunktion, während sich Brief- und Haus-Piktogramme für E-Mail-Programm und Startseite anbieten. Über die SetPoint-Software lässt sich auch hier jeder Knopf individuell belegen. Außerdem steckt hinter jeder F-Taste noch eine weitere Funktion, die ebenfalls Raum für eigene Wünsche lässt. Nutzt man gewisse Zusatzmerkmale, erscheint die gewählte Aktion in grüner Schrift auf dem Monitor.
Reichweite: Durch die Wand zum Treppenhaus
Wirklich glücklich hätte den Tester an dieser Stelle eine entsprechender Warnhinweis für die "Einfügen"-Taste gemacht, die stets darauf lauert, im falschen Moment anzuspringen, um eilig geschriebene Buchstaben gnadenlos mit neuen zu überschreiben. Aber das beschränkt sich nicht speziell auf Logitechs diNovo Desktop 2.0, sondern besitzt für Tastaturen allgemeine Gültigkeit.
Um die Reichweite der kabellosen Geräte nachzuprüfen, gehen wir zu Anfang in den nächsten Büroraum. Bluetooth 1.2 sei Dank, jagen Maus und Tastatur ihre Signale nach wie vor mit stoischer Gelassenheit durch die Wand. Das reichte uns aber noch lange nicht, weshalb wir uns mitsamt Gepäck in die am weitesten entfernte Ecke verkrochen. Auch hier keine Störungen. Im Treppenhaus angekommen, mussten wir unseren Versuch trotz bester Verbindung leider beenden. Auf Logitechs Angabe von zehn Metern können wir also unser Siegel drücken.
Logitech diNovo Media Desktop 2.0
Für Großbildansicht auf ein Bild klicken.Den Preis wert?
Diese Frage können wir Ihnen selbst nach dem bestandenen Test nicht beantworten - das sollte schon jeder für sich selbst tun. Zum einen glänzt der diNovo Media Desktop 2.0 mit hochwertiger Verarbeitung und sinnvollen Zusatzfunktionen. Darüber hinaus gefällt das separate Media Pad sowohl als Fernsteuerung mit hoher Reichweite, als auch in seiner Funktion als Navigator und Taschenrechner.
Aus Mangel an Mängeln können wir Logitechs Edel-Desktop unsere Empfehlung aussprechen. Hier haben die Designer ganze Arbeit geleistet, die sich sogar als Prestigeobjekt sehen lassen kann. Doch es gibt einen Haken - den Preis. Selbst im Euro-Zeitalter klingen mehr als 200 Euro nach viel Geld, zuviel für eineinhalb Tastatauren und eine Maus, wie wir finden. Doch Luxus war schließlich nie eine billige Angelegenheit.
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