Edel: Logitech diNovo Media Desktop 2.0 im Test

Die Tastatur: Briefe, Mond und Startseite

Dank einem kleinen LCD-Bildschirm mutiert das Media Pad zu einem kinderleicht bedienbaren Taschenrechner - was wohl das endgültige Aus für den guten alten Windows-Kalkulator bedeutet. Beim Druck auf die "Nav"-Taste stehen neben den üblichen Richtungstasten eines Nummernblocks noch die Funktionen "Öffnen", "Schließen", "Vor", "Zurück" sowie eine Microsoft-Fenstertaste zur Verfügung. Wer mit hohen Geldbeträgen hantiert, freut sich über eine Taste, die gleich drei Nullen auf den Schirm zaubert. Das angezeigte Datum sowie die Uhrzeit berufen sich auf die aktuelle Windows-Zeitrechnung.

Steuert mehr als Windows-Software

Zudem gestatten silberne Tasten am rechten Rand das Starten eines beliebigen (Wiedergabe-)Programms. Nach dessen Aufruf lässt sich der gerade eingelegte Musik- oder Film-Titel nach Belieben steuern. Bei Winamp und Media Player Classic stellen sie ihr Navigationspotential außerhalb der Windows-Welt gekonnt unter Beweis. Auf der rechten Seite der Tastatur finden sich übrigens die gleichen Knöpfe. Auch beim alternativen Interntsurfen unter Firefox überzeugt das Media Pad, obwohl man ohne Maus dabei nicht sehr weit kommt.

Logitech diNovo Media Desktop 2.0

Bild 1 von 3
Logitech diNovo Media Desktop 2.0 im Test - Die teuerste Eingabe-Kombination vom Mäuse- und Peripherie-Produzenten Logitech polarisiert wie keine zuvor.
Bild vergrößern

Die teuerste Eingabe-Kombination vom Mäuse- und Peripherie-Produzenten Logitech polarisiert wie keine zuvor.

Bild 2 von 3
Logitech diNovo Media Desktop 2.0 im Test - Sie suchen eine Tastatur als Objekt von Prestige und designversessener Begierde?
Bild vergrößern

Sie suchen eine Tastatur als Objekt von Prestige und designversessener Begierde?

Bild 3 von 3
Logitech diNovo Media Desktop 2.0 im Test - Wenn Geld keine Rolle spielt, trägt das ersehnte Wunschmodell vielleicht den Namen diNovo Media Desktop.
Bild vergrößern

Wenn Geld keine Rolle spielt, trägt das ersehnte Wunschmodell vielleicht den Namen diNovo Media Desktop.


Werbung

Als äußerst praktisch kann sich die Signalisierung neuer E-Mails erweisen. Je nachdem wie man es vorher einstellt, fängt das Media Pad an zu Piepsen oder macht sich durch ein blau blinkendes Bluetooth-Zeichen bemerkbar. Ist die nötige Aufmerksamkeit geweckt, muss man sich jedoch nicht sofort vom gemütlichen Sofa erheben. Stattdessen schaut man zuerst auf dem Display nach, wer überhaupt geschrieben hat und welchen Grund er dafür im Betreff nennt. Reißt einen beides nicht vom Hocker, kann man getrost sitzenbleiben.

Nun werfen wir einen Blick auf die Tastatur: Nach etwas Eingewöhnung verlangen die niedrigen Tasten schon, doch dafür entschädigt das weiche Druckgefühl einer Notebook-Tastatur. Positiv fällt auf, dass die Anordnung weitgehend der der gewohnten Standard-Tastatur entspricht und die Ergonomie nicht zugunsten fragwürdiger Layout-Experimente leidet. Links oben sorgen drei weitere Bonustasten für Komfort. Darüber befindet sich ein dunklerer Knopf mit einem Mondsymbol, der den PC bei Bedarf in den Schlafmodus versetzt.