Tastenkombination für 230 Euro: Teuer = gut?
Edel: Logitech diNovo Media Desktop 2.0 im Test
Sie suchen eine Tastatur als Objekt von Prestige und designversessener Begierde? Wenn Geld keine Rolle spielt, trägt das ersehnte Wunschmodell vielleicht den Namen diNovo Media Desktop. Die teuerste Eingabe-Kombination vom Mäuse- und Peripherie-Produzenten Logitech polarisiert wie keine zuvor:
Inhaltsverzeichnis
- 1Tastatur und Nummernblock leben getrennt
- 2Grinsen für Verbundenheit
- 3Die Tastatur: Briefe, Mond und Startseite
- 4Reichweite: Durch die Wand zum Treppenhaus
- 5Den Preis wert?
Während die einen dem "Kauf-Mich"-Effekt erliegen und ohne darüber nachzudenken hohe Dispo-Zinsen in Kauf nehmen, halten sie die anderen für nicht mehr ganz bei Trost - bei einem Preis von 230 Euro eine durchaus nachvollziehbare Reaktion. Als Tester steht zählt man für einen kurzen Zeitraum glücklicherweise weder zum einen noch zum anderen Personenkreis. Das gesteigerte Maß an Objektivität nutzen wir deshalb, dem vieldiskutierten Edelduett von schnurloser Maus und Tastatur - zumindest weitgehend - sachlich auf den Zahn zu fühlen.
Tastatur und Nummernblock leben getrennt
Nach dem Auspacken macht uns das ansprechende flache Design der Tastatur zweifellos schöne Augen. Ebenso verhält es sich mit dem alleinstehenden Nummernblock, Media Pad genannt. Der anthrazit-schwarzen Optik fällt auch die mitgelieferte MX900-Maus anheim, die jedoch sonst mit dem Standardmodell identisch ist. Da wir der Maus bereits einen früheren Test widmeten, konzentrieren wir im weiteren Verlauf nur auf Tastatur und Media Pad.
Logitech diNovo Media Desktop 2.0
Die teuerste Eingabe-Kombination vom Mäuse- und Peripherie-Produzenten Logitech polarisiert wie keine zuvor.
Sie suchen eine Tastatur als Objekt von Prestige und designversessener Begierde?
Wenn Geld keine Rolle spielt, trägt das ersehnte Wunschmodell vielleicht den Namen diNovo Media Desktop.
Ohne Batterien geht es bei der kabellosen Bluetooth-Anbindung nicht. Um alle Geräte mit Strom zu versorgen, sind gleich acht nötig - jeweils zwei für Maus und Media Pad sowie vier für das Keyboard selbst. Wie man es bei der opulenten Preisgestaltung erwarten kann, werden diese gleich mitgeliefert. Nach dem Einlegen selbiger fordert uns die digitale Anzeige des Media Pads auf, doch bitte die beigelegte Software zu installieren. Dieser netten Aufforderung kommen wir nach dem Anschluss der Empfangseinheit und dem Hochfahren des Rechners sofort nach.
Grinsen für Verbundenheit
Sind SetPoint 2.21 und MediaLife 2.3 endlich auf der Festplatte, müssen erst ein paar Tasten gedrückt werden. Um sicher zu gehen, dass Windows XP auch alle Geräte erkennt, geben wir einen vorgegebenen Code ein, den wir per "Enter"-Taste bestätigen. Hier ist man mit der richtigen Reihenfolge und etwas Geduld gut beraten. Geht alles glatt, grüßt das Media Pad mit einem grinsenden Smiley, gefolgt von einem "Guten Tag". Dabei lässt sich sogar ein zusätzlicher, 16-stelliger Begrüßungstext eingeben. Der Fantasie kann man freien Lauf lassen, oder die Funktion einfach abstellen.
