Der Media-Player-Pionier im Netzwelt-Test
Im Test: iRiver PMP-140
MP3-Hardware
Vor gar nicht allzu langer Zeit war man mit einem iPod in der U-Bahn der ungekrönte König. Viele neidische Blicke konnten einem gewiss sein, wenn man den Apple-Player aus der Tasche zückte. Doch der Kult-Player bekommt starke Konkurrenz aus allen Lagern. Ausgestattet mit Farbdisplay, Foto-, Musik- und sogar Videowiedergabe, treten so genannte Multimedia-Player mit dem Anspruch an, alles besser zu machen. Stellvertetend für diese Gattung, nahmen wir den iRiver PMP-140 genauer unter die Lupe.
Die Reaktionen sind immer dieselben: In öffentlichen Verkehrsmitteln wollen von Technik begeisterte Menschen sofort alles über die schwarze Wunderkiste in Erfahrung bringen. Eher nüchtern veranlagte Menschen sind da schon skeptischer: "Wozu braucht man denn sowas? Das ist ja viel zu schwer, und auf so einem kleinen Display lassen sich doch unmöglich Fime anschauen", sind die Gegen-Argumente aus ihrer Sicht.
Ein echter Hingucker: Das Display
Über das Einsatzgebiet solch eines Players sollte man sich von vornherein im Klaren sein. Natürlich wird niemand auf dem 3,5 Zoll großen TFT-Displays des Players den nächsten Videoabend mit Freunden genießen. Für die kurze Abwechslung zwischendurch ist es aber gut gerüstet. Bei einem Abstand von 35 Zentimeter zum Betrachter, entspricht die Bilddiagonale des iRivers, exakt einer 70-Zentimeter-Bildröhre eines normlen Fernseher. Vorrausgesetzt, der Fernseher steht in etwa drei Metern Entfernung.
Die maximale Auflösung von 320 x 240 Pixel wirken auf dem Papier zwar nicht überragend, in der Praxis ist so aber auch ein mehrstündiger Film ohne Augenschaden zumutbar. Die gute Qualität der Anzeige trägt hierzu den Löwenanteil bei. Selbst bei niedrig komprimierten Video-Dateien treten nur äußerst selten störende Artefakte auf. Auch Kontrast und Farbtreue liegen auf einem überraschend hohen Niveau.
iriver
Für Großbildansicht auf ein Bild klicken.Lauschgift: Sehr gute Audio-Qualitäten
Eine große Stärke des iRivers ist die ausgewogene Klangqualität. Die reinen Audio-Player des Herstellers konnten in der Vergangenheit schon beim ein oder anderen Test ihr klangliches Potential ausspielen. Der PMP-140 reiht sich hier nahtlos ein. Mit den beigelegten Sennheiser-Ohrhörern ist so unterwegs ein beeindruckendes Kino-Erlebnis im Westentaschen-Format möglich.
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Für Großbildansicht auf ein Bild klicken.Druckversion | Links zum Artikel | Kommentare
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