Den Osten per Funk anbinden
Internet & Netzwelt: Den Osten per Funk anbinden
Die Technik basiert auf einem UMTS-ähnlichem Standard und bietet Übertragungsraten mit 1024 kbit/s downstream und 128 kbit/s upstream. Dies entspricht einem T-DSL-1000-Anschluss. Wer aus technischen Gründen keinen DSL-Anschluss erhalten kann, ist damit gut bedient. Wer auf einen Festnetztelefon ganz verzichten möchte, auch. Ein weiterer Vorteil: Man kann das Portable-DSL-Modem mit in den Garten nehmen. Dies leistet WLAN am DSL-Anschluss allerdings auch.
Weshalb nun gerade Ostdeutschland vom VATM ins Spiel gebracht wurde? Es geht um die politischen Rahmenbedingungen. Der Entwicklungsbedarf im Osten dieses Landes und die (in Augen vieler) Ungerechtigkeit, dass nicht jeder DSL beziehen kann, wird dazu genutzt, bessere Rahmenbedingungen für die Telekomkonkurrenz zu fordern.

"Die Unternehmen sind bereit, mehrere 100 Millionen Euro in neue Technologien zu investieren. Sie benötigen in den nächsten Monaten dringend Planungssicherheit", so Grützner weiter. Dass es aber jetzt schon geht, zeigt bereits Airdata. Hier ist nicht die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post gefragt, sondern die Unternehmen haben es selbst in der Hand.
