Mehr als die Hälfte der Nutzer hat mit Problemen zu kämpfen
Studie: Computer machen häufig Ärger
Komplettsysteme
Der Mensch und sein Computer - eine Geschichte voll Freud und Leid: Laut einer aktuellen Emnid-Umfrage können sich fast die Hälfte aller Nutzer ein Leben ohne ihren Rechner gar nicht mehr vorstellen. Und das obwohl sie es mit dem Computer nicht immer ganz leicht haben.
Mehr als die Hälfte der befragten Computer-Nutzer hatten in letzter Zeit häufig Schwierigkeiten mit ihrem Rechner. Jeder Dritte musste sich dabei mit Programm- und Systemabstürzen rumschlagen, deren Ursache meist ein Rätsel blieb. Etwa ein Fünftel der Befragten mussten sich mit Viren oder Würmern auseinandersetzen. Weitere Probleme gab es mit dem Internet-Zugang, Spam-Mails oder Dialer. Und das obwohl knapp zwei Drittel aller Nutzer einen Viren-Schutz installiert haben; je ein Drittel setzt (zusätzlich) auf einen Spam-Filter oder eine Firewall.
Heavy-Internet-User besonders betroffen
Besonders großen Ärger mit ihrem Computer haben Nutzer, die häufig das Internet nutzen. Dazu gehören immerhin gut ein Drittel aller Web-User, zu denen 86 Prozent aller Befragten zählen. Für den Zugang setzen die Meisten, fast die Hälfte, immer noch auf ein analoges Modem; 44 Prozent nutzen eine ISDN-Leitung und knapp ein Viertel geht über eine DSL- oder Breitbandverbindung ins World Wide Web.
Wer sich mit seinem Rechner rumärgern muss, holt sich übrigens in erster Linie Rat bei Freunden und Verwandten: Mehr als zwei Drittel der befragten Computern-Nutzer setzen auf die Hilfe aus dem Bekanntenkreis. 19 Prozent wenden sich jedoch lieber direkt an einen Fachmann, 14 Prozent suchen Hilfe in Fachzeitschriften. Rund zehn Prozent ignorieren die Probleme einfach - bis irgendwann gar nichts mehr geht.
Computer bleiben in
Ein Lied vom Freud und Leid mit dem Computer können derzeit 53 Prozent aller Deutschen ab 14 Jahren singen - so viele nutzen regelmäßig einen PC, Mac oder Laptop. Den Großteil davon machen die unter 30-Jährigen aus, von denen rund 80 Prozent vor den Bildschirmen sitzen. Bei den ab 50-Jährigen sind es knapp ein Drittel.
Bei vielen von ihn hat das berufliche Gründe; der Großteil nutzt den Rechner allerdings (auch) für private Zwecke. Und die PC-User-Gemeinde wird noch wachsen: Zehn Prozent der Befragten, die momentan weder PC noch Laptop besitzen, wollen sich noch in diesem Jahr eines von beiden zulegen. Tendenz steigend.
Die Studie wurde im Auftrag von Mediaedge:cia durchgeführt. Befragt wurden etwa 1.300 Personen im Alter ab 14 Jahren.
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