Unternehmen trennt sich von Sportsektor
Gaming: Sega wird unsportlich
Der Unterhaltungskonzern Sega wird in Zukunft keine neuen Sportspiele mehr veröffentlichen. Laut Gamespot.com haben die Japaner den internen und für Sporttitel zuständigen Entwickler Visual Concepts an den Publisher Take Two Interactive verkauft.
Im Preis von 24 Millionen Dollar inbegriffen ist das Kush Studio, ein Tochterunternehmen von Visual Concepts. Take Two Interactive könnte das neue Entwicklerteam mit der Umsetzung der angepeilten Major League Baseball-Lizenz betrauen.
Vor kurzem wurde bekannt, dass Sega die Exklusivrechte zur Verwertung von Daten des US-Sportsenders ESPN an Electronic Arts abgeben muss. Der amerikanische Branchenriese hält die ESPN-Lizenz ab 2006 für 15 Jahre. Geschätzte Kosten: zwischen 750 und 850 Millionen Dollar.
