Auch individuelle Bildschirmschoner lassen sich mit diesem Tool erstellen

Tutorial: RAD Video Tools wandeln QuickTime- in AVI-Filme um

Mit diesem Programm kann man aus QuickTime-Movies (MOV) im Handumdrehen AVI-Filme erstellen. QuickTime wurde am 2. Dezember 1991 zum ersten Mal auf der Macintosh-Plattform veröffentlicht. Dank seiner sehr guten Komprimierungs- und Streaming-Eigenschaften ist es aber auch sehr schnell unter Windows-Usern bekannt geworden.

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Ziel der Software
  2. 2Diese Programme benötigen Sie für dieses Tutorial
  3. 3So konvertieren Sie QuickTime-Dateien zu AVI
  4. 4Video-Tutorial

Ziel der Software

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Die RAD Video Tools erfüllen alle gängigen Konvertierungsaufgaben. Der besondere Clou der Software ist allerdings die Konvertierung von MOV-Dateien. Die können ohne Umwege in komprimierte AVI-Dateien verwandelt werden. Darüber hinaus konvertiert das Programm auch Video in die unüblichen Formate SMK und BIK.

Spätestens seit die digitale Fotografie zum Massenvergnügen geworden ist, ist Quicktime dem Technik-Interessierten ein Begriff. Denn sogar Fotoapparate im unteren Preissegment haben oft schon eine Funktion zum "Drehen" von QuickTime-Filmen. Um das Konvertieren dieser kleinen Filmchen soll es in diesem Tutorial gehen. Das gewünschte Zielformat soll AVI sein. Am Ende des Tutorials kümmern wir uns noch darum, wie man aus diesen Filmdateien sogar einen individuellen Screensaver erstellen kann.

Diese Programme benötigen Sie für dieses Tutorial

So konvertieren Sie QuickTime-Dateien zu AVI

Laden Sie sich RAD Video Tools aus dem Internet herunter und installieren Sie das Programm. Außerdem benötigen Sie noch den QuickTime Player von Apple, der ebenfalls kostenlos im Internet erhältlich ist. Wählen Sie bei der Installation des Players die Option "Full" aus. Damit ist gewährleistet, dass auch die Tonspur des QuickTime-Films in die AVI-Datei konvertiert wird.

Außerdem sollte auf Ihrem System mindestens ein Videocodec installiert sein. DivX ist immer eine gute Wahl, aber auch Xvid oder andere Alternativen werden von den RAD Video Tools unterstützt - vorausgesetzt, man kann den Codec für das AVI-Format verwenden.

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Nachdem Sie das Programm geöffnet haben, müssen Sie die QuickTime-Datei (MOV) laden. Klicken Sie anschließend auf den Button "Convert a File". Ein weiteres Fenster öffnet sich, in dem Sie das Ausgabe-Format wählen können. Klicken Sie hierfür auf den Button "Output Type". Standardmäßig ist hier AVI eingestellt. Klicken Sie nun auf den Button "Convert" und wählen Sie im Fenster Videokomprimierung den Codec aus, den Sie zum Komprimieren Ihres AVI-Film benutzen möchten.

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In diesem Tutorial haben wir uns für DivX entschieden, da dieser Codec bislang immer wertvolle Dienste erwiesen hat. Allerdings gibt es zahlreiche Alternativen, die ebenfalls sehr gute Ergebnisse erzielen.

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Video-Tutorial


Zum Vergleich

Mit der Hilfe von Yahoo Video Search und den erweiterten Sucheinstellungen der Suchmaschine haben wir uns einen QuickTime-Movie mit einer Dateigröße von 5,96 Megabyte aus dem Internet gezogen. Das Umwandeln zu AVI - ohne einen Codec zu verwenden, was das Programm ebenfalls kann - ließ die Datei auf über 200 Megabyte Speicherplatz anschwellen.

Stellt man allerdings den DivX-Codec zur Komprimierung ein, wird die Zieldatei nur noch 8,35 Megabyte groß, zumindest bei unserem Testfilm. Diese Angaben können ein wenig abweichen, das hängt immer vom Inhalt des Filmes ab. Den gleichen Vorgang mit dem Xvid-Codec durchgeführt, ergab eine mit 8,95 Megabyte nur geringfügig größere Zieldatei.

Die Unterschiede sind also nicht so dramatisch. Sobald Sie sich für einen Codec entschieden haben und das mit "OK" bestätigen, beginnt RAD Video Tools mit der Umwandlung der Datei. Bei unserem Testfilm dauerte das gerade einmal 20 Sekunden - die Umwandlung ist also extrem schnell. Die erstellte AVI-Datei lässt sich nun in fast jedem beliebigen Player abspielen.

Erstellen Sie Ihren eigenen Bildschirmschoner

Sie möchten aus einem Ihrer AVI- oder QuickTime-Filme einen Bildschirmschoner erstellen? - Nichts leichter als das. Laden Sie die Quelldatei in das Programm. Klicken Sie anschließend auf den Button "Bink Video" und im nächsten Fenster auf den Button "Bink". Umgehend beginnt das Programm damit, eine so genannte Bink-Datei zu erstellen. Allerdings dauert dieser Vorgang auch bei kleinen Filmen schon einige Minuten. Das Format Bink soll uns nicht weiter beschäftigen, da es nur für den nächsten Schritt gebraucht wird und danach gelöscht werden kann.

Sobald die Bink-Datei (.bik) erstellt wurde, laden Sie diese wiederum in das Programm und klicken Sie auf den Button "Advanced Play" und im nächsten Fenster auf den Button "Make EXE". Ein Fenster öffnet sich, in dem Sie nun eine Häkchen neben "Create screen saver (instead of EXE)" setzen. Mit dem Button "Compile" wird der Vorgang gestartet.

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Nach wenigen Sekunden ist der Bildschirmschoner erstellt. Die fertige Datei hat die Endung .scr, eine Abkürzung für Screensaver. Verschieben Sie diese Datei wiederum in den Installationsordner von Windows, in den meisten Fällen dürfte das "C:\WINDOWS" sein. Den Bildschirmschoner selbst stellen Sie wie gewohnt über den Desktop ein. Also "Rechts-Klick" >> "Eigenschaften" >> "Bildschirmschoner" - das war es schon.

Fazit

Das Tool hat uns auf Anhieb begeistert, kostenlos, einfachste Handhabe und auf allen grafisch unnötigen Schnickschnack wurde verzichtet. Wem das Tool gut gefällt, der kann den Entwicklern eine Spende zukommen lassen.

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