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Bluetooth - was kann der Kabel-Killer? Eine kleine Einführung in den drahtlosen Funk

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Bis zu 100 Meter weit funken

Die Reichweite eines aktiven Bluetooth-Gerätes hängt von der jeweiligen Geräte-Kategorie ab. Hierbei unterscheidet man drei Klassen, die sich im Wesentlichen von ihrer Sendeleistung untereinander unterscheiden. Geräte der Klasse I besitzen immerhin eine maximale Reichweite von 100 Metern. Bluetooth-Geräte der Klasse II bringen es auf bis zu 20 Meter, und die geringste Reichweite bieten mit zehn Metern die Geräte der Klasse III. Geräte der Klasse I senden mit einer Leistung von 100 Milliwatt. Zum Vergleich: Ein WLAN-Sender arbeitet mit einer Leistung von circa 300 Milliwatt.

Logitech diNovo: Arbeitet bereits in der Version 1.2

Ob und wie stark diese Funkstrahlen gesundheitsgefährdend sind, kann zur Zeit noch niemand genau sagen; entsprechende Studien fehlen noch. Da die Sendeleistung aber nicht sonderlich hoch ist, sollte man sich nicht all zu viele Sorgen machen.

Finger weg von 1.0

Im Handel gibt es verschiedene Version des praktischen Schnurlosfunkes. Versuchen Sie erst gar nicht im Elektronikladen Ihres Vertrauens nach Geräten in der Version 2.0 Ausschau zu halten. Die allermeisten Geräte werden mit der aktuellen Version 1.1 ausgeliefert. Einzelne Geräte, etwa das Logitech Desktop diNovo 2.0, senden schon mit dem neuen Standard 1.2.

Die Version 2.0 von Bluetooth ist vor allem für eine höhere Datentransferrate ausgelegt. Diese liegt mit bis zu 2,2 Mbit/s rund dreimal so hoch wie die der Vorgänger.

Der Unterschied zwischen den Versionen 1.1 und 1.2 liegt in einer verbesserten Frequenzsprungtechnik welche nocheinmal für mehr Sicherheit sorgen soll. Von Geräten die immer noch mit der Version 1.0 die Verbindung aufnehmen, sollte Sie besser die Finger lassen. Diese erste Version ist noch zu stark mit Fehlern behaftet.

Wie sicher ist Bluetooth?

Die ersten Handy-Viren gelangten über unseren Blauzahn auf die Mobiltelefone. Doch keine Angst - was in den Medien oft als echte Bedrohung eingestuft wurde, ist im Grunde verstärkte Panikmache. Um sich mit einem Bluetooth-Handy einen Virus zu fangen, muss man schon extrem viel Pech haben.

Die Kinderkrankheiten von König Blauzahn sind mittlerweile längst überwunden. Verkauften sich entsprechend ausgestattete Geräte damals noch recht schleppend, kann man heutzutage schon von einem Bluetooth-Boom sprechen. Immer mehr Geräte die den drahtlosen Standard unterstützen kommen auf den Markt.

Vor- und Nachteile

Die Vorteile liegen klar auf der Hand: Bei geringem Stromverbrauch bietet der Funk eine relativ sichere und unkomplizierte Handhabung. Wo gestern noch wildes Kabelgestrüpp wucherte, steht heute die grüne Topfpflanze.

Dem gegenüber steht ein sehr eng gefasstes Frequenzband, und eine relativ geringe Reichweite. Trotzdem wird das den Erfolg der Technik nicht verhindern, und immer mehr Geräte welche die Technik unterstützen, werden auf den Markt kommen.

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Michael Knott
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