Eine kleine Einführung in den drahtlosen Funk
Bluetooth - was kann der Kabel-Killer?
Mobile Computing
Erinnern Sie sich noch an die Zeit, in der Sie Ihr Mobiltelefon aufwändig mit dem Rechner verkabeln mussten, um Daten vom einen Gerät, auf das andere zu übertragen? Den Entwicklern bei Ericsson in Schweden ging es 1994 ganz genau so. Sie suchten nach einer Möglichkeit, dem Kabelwirrwarr ein Ende zu bereiten und entwickelten schließlich den drahtlosen Funkstandard Bluetooth.
Der Name leitet sich ab von dem dänischen König Harald Blatand ab, und bedeutet so viel wie "Blauzahn". Nach kleinen kriegerischen Handlungen im Mittelalter gelang es König Harald schließlich Norwegen, Dänemark und Schweden zum größten Teil unter seine Fittiche zu einen. So weit hergeholt ist der Name also nicht, schließlich trat auch der Bluetooth-Funk mit ähnlichen Zielen an.
Raus aus dem Mittelalter - rein in die Neuzeit
Mit dem Unterschied das es bei dieser Technik weit weniger blutrünstig zugeht, als im tristen Mittelalter. Das Ziel das die Entwickler vor Augen hatten war eine kostengünstige, und dennoch effektive und sichere Möglichkeit, die verschiedensten Elektronikgeräte miteinander zu verbinden.
Und dass ohne vorher erst an der Strippe zu ziehen. Die Verbindungsaufnahme sollte so einfach wie möglich über die Bühne gehen. Heutzutage trifft man König Blauzahn in Tastaturen, Handys, Organizern, Freisprecheinrichtungen und anderen Geräten wieder.
Öffnet auch Garagentore
Die Kommunikation zwischen zwei Bluetooth-fähigen Geräten erfolgt im so genannten ISM-Band. Dies ist übrigens das gleiche Frequenz-Band welches auch elektronische Garagentore öffnet, und schnurlose Telefone klingeln lässt. Damit sich aber beim Tippen auf der drahtlosen Tastatur nicht plötzlich das Garagentor öffnet, und der nagelneue BMW zum Diebesgut wird, gibt es verschiedene Sicherheitsvorkehrungen.
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