Studie zum Verhältnis User-Suchmaschine veröffentlicht

Internet & Netzwelt: Zwei Drittel der US-User glauben an unabhängige Suchmaschinen

Nur jeder sechste Internet-Nutzer kann bezahlte Suchergebnisse von normalen Ergebnissen unterscheiden. Die meisten User wissen nicht, dass sich Suchmaschinen in der Regel über "sponsored links" finanzieren. Das ergab eine Studie des Pew Internet and American Life Project in den USA.

68 Prozent der User glauben an faire und unvoreingenommene Suchergebnisse, 19 Prozent trauen den Suchmaschinen überhaupt nicht. Nur jeder sechste kann bezahlte Einträge von normalen unterscheiden, obwohl jeder dritte davon weiß.

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Ohne geht es nicht

Trotzdem wollen die Wenigsten auf Suchmaschinen verzichten: Zwar gaben die Hälfte der Nutzer an, die Suchmaschinen nicht mehr nutzen zu wollen, bei denen es keine klare Trennung zwischen bezhalten und normalen Links gebe, 32 Prozent können sich aber "kein Leben ohne Suchmaschine vorstellen".

70 Prozent der Befragten finden aber die Verwendung von bezahlten Links "okay", und die meisten sind auch mit den Ergebnissen zufrieden. Dabei vertrauen 92 Prozent der User den eigenen Fähigkeiten, die Hälfte der User sogar sehr. In der Studie wurden im Mai und Juni 2004 insgesamt 2.200 Amerikaner per Telefon befragt.

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