Ejay Cebop LAX im Netzwelt-Test
Im Test: MP3-Player für Altmodische
Back to the roots - auch wenn aktuelle MP3-Player mittlerweile auf die Größe eines Feuerzeuges geschrumpft sind, trifft man in Straßenbahnen und auf den Einkaufsstrassen dieser Welt immer noch den guten alten, portablen CD-Player an. Liegt es am schmalen Geldbeutel der Besitzer, oder verfügen die MP3-Plattenspieler doch noch über versteckte Qualitäten?
Inhaltsverzeichnis
- 1Flash-Player oder CD-Spieler?
- 2In Vergessenheit geratene Vorzüge
- 3Der Jogging-Test
- 4Fazit
Bei circa 60 Euro beginnen die Preise für tragbare CD-Player, die auch mit dem MP3-Format zurechtkommen. Und auch unser Testexemplar, der eJay cebop LAX, wird online in einer Spanne von 60 bis 80 Euro feilgeboten. Für dieses relativ kleine Geld, lassen sich allerdings auch schon die ersten MP3-Player mit Flash-Speicher auftreiben.
Flash-Player oder CD-Spieler?
Objektiv betrachtet würde wohl jeder dem kleinen Flash-Player den Vorzug geben. Allein Größe und Gewicht des cebop schrecken schon recht eindeutig ab. Abmessungen von 131 x 143 x 26 Millimetern, und ein Gewicht von 226 Gramm, lassen sich nur schlecht in der Jackentasche verstauen. Zum Betrieb benötigt der cebop noch zwei AA-Batterien die zusätzlich auf das Gewicht drücken.
Der Laser des Players versteht sich neben "normalen" Audio-CDs, zusätzlich noch mit CD-R-, und CD-RW-Medien. Auf diesen kann dann der Lieblingsmix im MP3-Format bis zu einer maximalen Kompressionsrate von 320 Kbit/s gespeichert werden.
In Vergessenheit geratene Vorzüge
Womit schonmal ein deutlicher Vorteil gegenüber den meisten anderen MP3-Maschinen auf dem Markt ersichtlich wird: Speicherplatzprobleme kennt der cebop nicht. Der Nachteil: Wer einen guten Teil seiner Musiksammlung unterwegs zur Hand haben will, muss zusätzlich zum Player noch eine Tasche zur CD-Aufbewahrung dabei haben. Mit fünf, sechs CDs im Handgepäck hat man dann ungefähr die Kapazität eines iPod Minis erreicht.
Beim ejay cebop gehört eine kabelgebundene Fernbedienung zum Lieferumfang. Es ächzt und knarzt bedrohlich beim Einführen des Steckers in den Stereoausgang. Mit eingelegter CD und Batterien, ist der Player dann zum ersten Soundcheck bereit.
